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Erich Königsberger ist nicht nur Gemeinderatsmandatar in Ober-Grafendorf, sondern auch Sicherheitssprecher der FPÖ im Landtag. Solcherart findet er die Kriminalitätsstatistik die heute von Landespolizeidirektor Franz Prucher präsentiert wurde (siehe Bericht) gar nicht lustig. Es seien Horrorzahlen, die man erst nach den Gemeinderatswahlen „herausrücken“ wollte. „Diese abermals fatale Kriminalitätsentwicklung hätte der ÖVP noch mehr Mandate gekostet“, wäre sie vor den Wahlen veröffentlicht worden, poltert Königsberger, selbst karenzierter Polizist, in gewohnter Manier, wenn es um derlei Angelegenheiten geht.   So ginge eine abermalige Zunahme an Haus- und Wohnungseinbrüchen als auch ein massiver Anstieg des Schlepperunwesens „auf die Kappe absolut verfehlter ÖVP-Sicherheitspolitik“. Vor allem für das Lieblingsthema der Blauen, nämlich das weite Feld der Flüchtlingsproblematik und des damit einhergehende Schlepperunwesen findet Königsberger reichlich Stoff: die Anzeigen im Bereich des Schlepperunwesens seit 2013 seien auf 3.700 also um knapp 40 Prozent gestiegen. „Die katastrophalen Zahlen sind der schriftliche Beweis dafür, dass Entscheidungen der Vergangenheit, wie beispielsweise das Schließen von Polizeiinspektionen nicht nur völlig erfolglos waren, sondern ganz im Gegenteil, den Kriminellen auch noch in die Hände gearbeitet haben. Es ist höchste Zeit, dass Pröll´s Ziehtochter, Mikl-Leitner das endlich einmal zur Kenntnis nimmt und entsprechend darauf reagiert“, polemisiert Königsberger.   Die Antwort seitens der VP im Lande folgt auf den Fuß: „Die FPÖ versteht unter Sicherheitspolitik nichts anderes als beschimpfen und schlechtreden“, grantelt VP-Sicherheitssprecher Gerhard Karner Richtung Königsberger. Während die Polizei hervorragende Arbeit leiste und den Kriminellen in vielen Bereichen mit Erfolg die Stirn böte, hätten „Vernaderer wie der Herr Königsberger nichts Besseres zu tun, als ständig alle und jeden zu verunglimpfen und mit dem Sicherheitsgefühl parteipolitische Spielchen auszufechten“. Karners Conclusio: „Von der blauen Chaos-Truppe ist man aber nichts anderes gewohnt, weil ihnen die Sicherheit in Wahrheit völlig egal ist“, so Karner.

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