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RABENSTEIN AN DER PIELACH. Zu Beginn der neuen Gemeinderatsperiode hat Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf (VP) über 300 Gemeindevertreter im Landtagssaal in St. Pölten empfangen, um sie für das Energieziel „100 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie“ zu motivieren. Die Gemeinde Rabenstein an der Pielach wurde dabei durch die beiden Umweltgemeinderäte Sabine Kalteis und Gottfried Auer vertreten.

Umweltgemeinderat Gottfried Auer (re.) erhielt von Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf eine „GEMEINDE.RAT.Start-Box“. Foto: NLK
  Die niederösterreichischen Gemeinderatswahlen im Jänner haben 800 Energie- und Umweltgemeinderäte hervorgebracht. In vielen Gemeinden weht seitdem ein frischer Wind, wenn es um Umweltbelange geht, denn zwei Drittel sind neu im Amt. Auch dreißig Jahre nach Beschluss des Umweltschutzgesetzes in Niederösterreich kommt den Umweltgemeinderäten in der Gemeinde eine bedeutende Rolle zu, wie Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf in seiner Eröffnungsrede beim Empfang in St. Pölten betonte: „So viel in den vergangenen Jahren erreicht wurde, so groß sind die Herausforderungen der Zukunft, um die Umwelt- und Lebensqualität in Niederösterreich für die nächste Generationen nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir starke Partner in den Gemeinden.“   Startpakete überreicht Um die Umwelt- und Energiegemeinderäte bei ihrer Tätigkeit in der Gemeinde zu unterstützten, überreichten Umwelt-Landesrat Pernkopf und der Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, Herbert Greisberger, „GEMEINDE.RAT.Start-Boxen“. „In den Boxen ist die neue eNu-Power-Card enthalten. Sie ermöglicht ihren Besitzerinnen und Besitzern, zu einem ermäßigten Preis am Weiterbildungsangebot der eNu teilzunehmen und kostenlos E-Carsharing-Mitglied bei uns zu werden“, so Greisberger.   Motivation und Fachinput Als Referenten konnten der ehemalige Erfolgscoach des ÖSV Ski-Sprungteams und Motivationsexperte Alexander Pointner sowie Cornelia Daniel-Gruber, Inhaberin von Solarberatung Dachgold gewonnen werden. Während Alexander Pointner auf die Wichtigkeit einer konkreten Zielsetzung und die konkrete Umsetzung im Teamwork verwies, verdeutlichte Cornelia Daniel-Gruber die wirtschaftliche und ökologische Sinnhaftigkeit von Sonnenenergie.   Vorrang für Umwelt- und Energiepolitik in Rabenstein an der Pielach Die Marktgemeinde Rabenstein an der Pielach wurde beim UMWELT+ENERGIE GEMEINDE.RAT. Empfang 2015 durch die beiden Umweltgemeinderäte Sabrina Kalteis und Gottfried Auer vertreten. „Bereits in den letzten Jahren konnte in unserer Gemeinde einiges bewegt werden. Diesen Weg wollen wir als Umweltgemeinderäte konsequent weiterführen. Dabei geht es uns vor allem darum, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, die Gemeinde zu beraten sowie konkrete Umwelt- und Energieprojekte im Gemeinderat zu forcieren und damit den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen“, sind sich Auer und Kalteis einig.

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