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TRAISMAUER/ST. PÖLTEN/WIEN. „Das bei Bauarbeiten in Traismauer teilweise zerstörte denkmalgeschützte Gebäude muss wiederhergestellt werden“, heißt es aus dem Büro der Volksanwaltschaft und „ja, wir prüfen die Causa, können aber noch keine Details bekannt geben, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt“.

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Erhoben wird, ob mangelnde Auflagen und Sicherungsmaßnahmen der örtlichen Baubehörde zum Schutz des historischen Gasthauses „Zum Goldenen Kreuz“ mit seinen wertvollem Decken-Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert zum Einsturz dieses Gebäudes geführt haben könnten (siehe Bericht über den Einsturz). Zumindest wird diesem Verdacht jetzt genau nachgegangen. Dies könnte vor allem der Stadt Traismauer aber auch der bauausführenden Firma teuer zu stehen kommen. Denn die Wiederherstellung von derartig wichtigen, denkmalgeschützten Monumenten kostet aufgrund der notwendigen Facharbeiten viel Geld. Und Zeit - denn mit der Wiederherstellung könnte es auch zu Verzögerungen der Bauarbeiten für das Projekt „BEtreutes Wohnen“ am ehemaligen „Loichtl-Areal“ mitten im Traismaurer Stadtzentrum kommen.

Stadtchef: Baubescheid korrekt erlassen 

Um Stellungnahme gebeten, meint Bürgermeister Herbert Pfeffer (SP) gegenüber Tips St. Pölten, dass „die Baubewilligung durch die Stadtgemeinde korrekt abgelaufen sind“. Es sei auch das Bundesdenkmalamt „immer eingebunden“ gewesen. Ihm, Pfeffer, täte der Einsturz sehr leid, da ihm die Geschichte des Ortes und der Erhalt jedes Denkmal ein wichtiges Anliegen sei. „Es ist schade, dass es zu dem Einsturz kam, der nach Beendigungen der Arbeiten erfolgte“. Jener, von manchen Seiten öffentlich geäußerte Verdacht, wonach der Einsturz absichtlich herbeigeführt wurde, weise er „auf´s Schärfste“ zurück.

„Richtige Schritte“ 

Dieter Lutz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer NÖ, ist zwar prominenter Liegenschaftsbesitzer des Areals, hat das Baurecht auf diesem Grundstück aber an die gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Alpenland übertragen. Natürlich täte es im leid, dass das Denkmal eingestürzt sei, da er stets am Erhalt wichtiger Denkmäler interessiert sei. Aber dies sei jetzt Angelegenheit des Bundesdenkmalamtes und er vertraue darauf, dass in dieser Causa alle wesentlichen Schritte in die Wege geleitet werden. Mehr wolle er dazu nicht sagen.  

Der Artikel wird fortgesetzt -->> Eine Stellungnahme seitens des Bundesdenkmalamts wurde versprochen.


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