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Reinhard Neumayer (Land NÖ, Abt. Kinder- und Jugendhilfe), Werner Blank (Landesschulrat NÖ und Pädagogische Hochschule NÖ), Michael Fiala (AKNÖ), Marie Gitschthaler (Institut für Bildungswissenschaft der WU Wien), Erna Nairz-Wirth (Institut für Bildungswissenschaft der WU Wien), Günter Karner (Bildungsabteilung AKNÖ), Mario Steiner (Institut für Höhere Studien), Alfred Brader (Pädagogischen Hochschule NÖ), Barbara Obernigg, Ingrid Müller (beide Jugendzentrum
In einer Fachtagung kamen Experten der Arbeiterkammer und der Pädagogischen Hochschule NÖ (Baden) wieder einmal zum Schluss, dass mehr Mittel eingesetzt werden müssten um der Problematik „Schulabbruch“ effizient zu begegnen. IN fünf verschiedenen Workshops wurde die Thematik beleuchtet und einige Lösungsansätze erarbeitet, wie etwa eine „indexbasierte Schulfinanzierung nach sozialen Kriterien“. Dabei solle der Fokus auch vermehr auf interkulturelle Kompetenz der Pädagogen, außerschulische Jugendarbeit und soziales Lernen gelegt werden. Um dies umzusetzen, bedürfe es ausreichender Mittel, fordert etwa AKNÖ-Vizepräsident Michael Fiala aus St. Pölten.   Hohe Drop-Out-Rate im (Grund-)Bildungssystem Österreichweit hätten rund 75.000 Jugendliche, also fast acht Prozent der heute 15- bis 24-Jährigen, weder eine mittlere oder höhere Schule noch eine Lehre oder eine andere Berufsausbildung abgeschlossen. Das ergebe eine Untersuchung des Instituts für Höhere Studien (IHS). Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten und bildungsfernen Milieus seien folglich überdurchschnittlich oft betroffen. „Das ist kein Zufall. Unser Schulsystem ist sozial selektiv und benachteiligt bestimmte Gruppen“, erklärte Mario Steiner vom IHS. Grundsätzlich müsse Bildungsabbruch „breiter in der Öffentlichkeit diskutiert werden“, war man sich einig.   Die Situation bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist besonders dramatisch. „Unter den Kindern von Zugewanderten sind in der ersten Generation 22,6 Prozent frühe Bildungsabbrecher, in der zweiten Generation immer noch 13,4 Prozent“, so Steiner. Schwer hätten es demnach auch Kinder, deren Eltern selbst nur die Pflichtschule abgeschlossen haben. Von ihnen haben 18,2 Prozent keinen weiterführenden Abschluss. An der Tagung nahmen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen, mehr als 200 Schülerberater, Jugend- und Sozialarbeiter, Jugendchoaches, Lehrer und andere Pädagogen teil.   Am Foto:  Reinhard Neumayer (Land NÖ, Abt. Kinder- und Jugendhilfe), Werner Blank (Landesschulrat NÖ und Pädagogische Hochschule NÖ), Michael Fiala (AKNÖ), Marie Gitschthaler (Institut für Bildungswissenschaft der WU Wien), Erna Nairz-Wirth (Institut für Bildungswissenschaft der WU Wien), Günter Karner (Bildungsabteilung AKNÖ), Mario Steiner (Institut für Höhere Studien), Alfred Brader (Pädagogischen Hochschule NÖ), Barbara Obernigg, Ingrid Müller (beide Jugendzentrum „Steppenwolf“, St. Pölten), Landesschulinspektorin Maria Handl-Stelzhammer.   Weitere Artikel:St. Pölten  St. Pölten Land  ----------------------------------------------------------------------------------- Kontakt: REDAKTION TIPS ST. PÖLTEN Werner Pelz (Postfach 39, 3101 St. Pölten)Mobil: 0676/700 11 75Mail: w.pelz@tips.at (oder alternativ we_pe@gmx.at)

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