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Neuer Pfarrer für die Evangelischen der Landeshauptstadt - so sicher, wie das Amen im Gebet

Leserartikel Werner Pelz, 15.07.2015 16:05

ST. PÖLTEN/STADT/LAND. Einer der gravierenden Unterschiede zwischen der Organisation einer römisch-katholischen und einer evangelischen Pfarrgemeinde ist, dass sich die Evangelischen - im Gegensatz zu den Katholiken - ihren Pfarrer auf demokratischen Weg selbst wählen können. Dieser Prozess ist derzeit bei den Protestanten, wie die Evangelischen in früheren Zeiten häufiger genannt wurden, im Gange. Ein junger Steirer betritt dabei - maßgeblich unterstützt durch das Führungsgremium der evang. Pfarrgemeinde St. Pöltens - die Bühne des Geschehens.

  1 / 2   Militärpfarrer David Zezula an seinem zukünftigen Arbeitsort, der evangelischen Kirche St. Pöltens. Rechts hinter ihm, die Kanzel von der er bereits in den vergangenen Monaten mehrfach seine Predigten hielt. Links geht es Richtung Altarraum. Seinen Job nach der Wahl wird er aber erst 2016 antreten können, da ihn ein Vertrag bis Ende 2015 an das österr. Bundesheer bindet. Foto: Pelz

Der amtsführende Pfarrer, Herbert Graeser, wird sich Ende August 2015 in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Ihm folgt, und das ist fast so sicher wie das Amen im Gebet, David Zezula, derzeit evangelischer Militärseelsorger für Niederösterreich. Warum das so sicher ist? Er ist der Wunschkandidat des die Gemeinde dominierenden weltlichen Vorstands dem Kurator, Peter Krömer und dem kollegialen Führungsgremium, dem sogenannten Presbyteriums, also der „Regierung“ der Pfarrgemeinde. Die Pfarrgemeindemitglieder wählen dann den Pfarrer. In diesem Fall steht nur Zezula zur Wahl.


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