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ST. PÖLTEN. Die BrettSpielGruppe St. Pölten, die im Naturfreunde Bootshaus in Spratzern regelmäßig Spieleabende und Spielenachmittage veranstaltet, tritt seit einigen Monaten als eigenständiger Verein „BrettSpielWölfe St. Pölten“ auf. Als Verein will man sich öffentlich besser präsentieren und noch mehr Menschen zum Spielen bewegen.

(v.l.) Obmann Christian Huber, Lea-Marie Neumann und Flora Schmudermayer Fotos: Thomas Lettner
  1 / 2   (v.l.) Obmann Christian Huber, Lea-Marie Neumann und Flora Schmudermayer Fotos: Thomas Lettner

Der neue Vereinsname leitet sich vom Passauer Wolf, dem Wappentier St. Pöltens, ab und soll einen stärkeren Bezug zur Landeshauptstadt herstellen. Die ehemalige BrettSpielGruppe ging ursprünglich aus dem Spielekreis hervor und dieser wiederum aus dem Spielecafé St. Pölten. Vor zehn Jahren, als der erste Spieleklub gegründet wurde, traf man sich noch in Wagram. Seit etwa sechs Jahren werden die Spieleabende im Naturfreunde Bootshaus abgehalten.

Leidenschaft für Brettspiele seit der Kindheit

Christian Huber, der Obmann der BrettSpielWölfe, war schon damals Gründungsmitglied. Von Brettspielen ist der 48-Jährige seit seiner Kindheit fasziniert. „Ich habe meinen Eltern und Großeltern oft beim Schnapsen und Jolly-Spielen zugesehen und gern Mensch ärgere dich nicht oder Halma gespielt. Später kamen dann moderne Klassiker wie DKT oder Trivial Pursuit hinzu“, erzählt Huber.

Sammlung mit 1100 Spielen

Mit 15 kaufte er seine ersten Brettspiele. Besonders am Herzen liegen Huber, der schon einmal Carcassonne-Staatsmeister war und bei der Weltmeisterschaft in Essen (Deutschland) den 21. Platz belegte, Strategiespiele. Mittlerweile verfügt er mit den Erweiterungen über eine Sammlung von 1100 Spielen. Nicht alle bezahlt Huber aus eigener Tasche. Manche werden von Spieleverlagen für Events wie das im Frühjahr abgehaltene Heckmeck-Turnier oder das vor kurzem stattgefundene Icecool-Turnier gesponsert.

Neue Turnierserie geplant

Hubers Ziel ist es, die Erwachsenen mehr zum Spielen und die Kinder weg vom Computer zu bringen. „Beim Spielen können die Kinder vieles lernen wie Geschicklichkeit, Geografie oder Rechnen. Auch die Kommunikation und das Teamwork werden trainiert“, meint Huber. Das nächste große Event im Naturfreunde Bootshaus ist eine Port Royal-Turnierserie, die heuer mit der Port Royal-Staatsmeisterschaft beginnt. Die Spieleabende finden jeden zweiten Donnerstag in den ungeraden Wochen von 18 bis 23 Uhr statt, die Spielenachmittage an jedem zweiten Samstag im Monat ab 16 Uhr.


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