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ST. PÖLTEN. Eine Delegation des St. Pöltner Dom- und Diözesanmuseums nahm kürzlich in Eisenstadt das österreichische Museumsgütesiegel entgegen. Unter den 16 ausgezeichneten Museen ist das Diözesanmuseum das einzige kirchliche, das heuer die Zertifizierung erhielt.

Mitarbeiter des Dom- und Diözesanmuseums St. Pölten. Fotos: Wolfgang Zarl
  1 / 2   Mitarbeiter des Dom- und Diözesanmuseums St. Pölten. Fotos: Wolfgang Zarl

Museumsdirektor Wolfgang Huber sprach von „einem großen Renommee und einer schönen Anerkennung“ für sein Haus. Es sei eine überregionale Bestätigung für das Diözesanmuseum, die aber auch schwer erarbeitet worden wäre. Huber berichtet von umfangreichen Vorbereitungen: die Erstellung eines Museumsleitbildes und eines Profils, Begutachtungen durch Prüfer und Gespräche mit einer Jury. Voraussetzung sei weiters gewesen, dass man eine interessante und repräsentative Sammlung habe. Durch die vielfältigen sakralen Kunstwerke und die Parameter des Diözesanmuseums sei dies gewährleistet. Außerdem erfüllte das St. Pöltner Museum Vorschriften wie eine gute Ausstattung, Beschriftung oder Beleuchtung.

Gewürdigt wurde auch, dass das Museum immer wieder Sonderausstellungen präsentiert, in deren Rahmen die eigene Sammlung auch wissenschaftlich erforscht und Kataloge publiziert werden; zudem veranstaltet das Diözesanmuseum auch öffentliche Führungen im Rahmen des „Museums-Blickpunktes“. Auch Generalvikar Eduard Gruber zeigte sich erfreut und nannte den Erhalt des Gütesiegels „eine große Freude und Anerkennung“ für die Diözese St. Pölten.

Das österreichische Museumsgütesiegel weist „besonders ausgezeichnete Museumsarbeit“ aus und ist ein international als vorbildlich anerkanntes Instrument zur Qualitätssicherung im Museumswesen. Die Verleihung des „Museumsgütesiegels“ bedeutet einen öffentlichen Nachweis, dass das Museum eine Verantwortung zur Bewahrung des kulturellen Erbes übernimmt und Besucher eine qualitätsvolle Präsentation erwarten können.


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