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ST. PÖLTEN. Im Gemeinderat wurde diese Woche grünes Licht für das Stadtentwicklungsprojekt „Smart Pölten“ gegeben. Beim vom Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie geförderten Sondierungsprojekt geht es weniger um den technologischen Ansatz, als vielmehr um die Steigerung der Lebensqualität mit Schwerpunkt auf Grün- und Freiraumgestaltung.

  1 / 2   v.l: Andreas Kumpf, wissenschaftlicher Leiter des Projekts, Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, Bürgermeister Matthias Stadler Foto: Thomas Lettner

„Smart Living geht in Richtung Verbesserung der Lebensqualität. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung, Vereinen und Politik sollen neue Ideen und Wege erarbeitet werden, den Wohlfühlfaktor zu steigern, Brücken zwischen den Generationen zu bauen und unterschiedliche Bedürfnisse zufriedenzustellen“, sagt Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).

Reise in die Zukunft

Anhand eines Bürgerbeteiligungsprozesses, bei dem zwischen 60 und 100 Bürger an vier aneinander aufbauenden Workshops teilnehmen, sollen Visionen für das St. Pölten des Jahres 2030 geboren werden. Begleitet werden sie von nationalen und internationalen Experten verschiedener Fachbereiche. „Die Grün- und Freiraumgestaltung ist hier sehr wichtig“, erklärt Andreas Kumpf, wissenschaftlicher Leiter des Projekts. Aus den Visionen wird ein Maßnahmenkatalog mit drei Kriterien entwickelt, die von einem wissenschaftlichen Beirat geprüft werden.

Am 21. Jänner 2017 beginnt um 13.30 Uhr der erste Workshop im Living Lab Smart Pölten in der Arbeiterkammer Niederösterreich, AK-Platz 1. Anmelden kann man sich hier. Im Juni 2017 erfolgt die Abschlusspräsentation.


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