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Hurra, wir sind Meister!

Am verwichenen Montag gab es in der Landwirtschaftskammer viele Gründe zu feiern. Denn hier wechselten 65 Meisterbriefe in den Bereichen Landwirtschaft und 24 für Weinbau sowie elf für Forstwirtschaft die Seiten. Von den Lehrenden und Verantwortungsträgern aus Verwaltung und Politik übergeben an die fertigen Absolventen, die eine dreijährige Ausbildung hinter sich brachten. 37 Meisterbriefe in den Bereichen Gärtnerei, Obstverarbeitung, Bienen- sowie Pferdewirtschaft wurden bereits im Vorfeld bei entsprechenden Veranstaltungen übergeben. „Als Meister des Jahres in der Kategorie Landwirtschaft dürfen sich Julia Hieger aus Reitzersdorf bei St. Georgen und Markus Edlinger aus Sasendorf bezeichnen. Im Bereich Weinbau- und Kellerwirtschaft schaffte Johannes Hiller-Jordan aus Kattau bei Eggenburg die beste Leistung des Jahrgangs. Der beste Forstmeister Niederösterreichs kommt aus Sieding und heißt Franz Paulischin. Im Obstbau mit Schwerpunkt Obstverarbeitung konnte Reinhard Kern aus Steinakirchen die Auszeichnung entgegennehmen und Peter Reumann aus Antau im Burgenland wurde als Meister des Jahres in der Bienenwirtschaft ausgewählt“, heißt es seitens der Landwirtschaftskammer. In der Meisterausbildung gehe es nicht darum, Sorgen zu kultivieren, sondern Lösungen zu finden und umzusetzen, führte der oberste Bauernvertreter, NR Hermann Schultes, in seinem Statement aus. Dazu benötige man entsprechendes Wissen und Problemlösungskompetenz. “Als Meister muss man drei Dinge beherrschen: Wissen, Können und Wollen. Nur so kann man das Gelernte umsetzen und in ökonomische Effekte umwandeln“, meinte hingegen der für Landwirtschaft zuständige Landesrat Stephan Pernkopf. „Viele Veränderungen in der Landwirtschaft verunsichern unsere Bauern und Bäuerinnen. Mit einer Meisterausbildung kann man auf die Anforderungen besser reagieren“, erklärt ARGE Meister-Obmann LKRAndreas Ehrenbrandtner. Zur Sache:Die ARGE der Meister bietet den über 5.300 Mitgliedern Weiterbildungsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausch. Ziel ist auch das allgemeine Verständnis für die Herausforderungen der Land- und Forstwirtschaft zu fördern. So werden regelmäßig Fachtagungen und Fachexkursionen angeboten. Die ARGE organsiert auch eine jährliche Benefizveranstaltung. Bislang konnten bereits über 31.000 EUR an in Not geratene bäuerliche Familien gespendet werden. Weitere Artikel:Terrorverdächtiger bei Nickerchen gefasst NÖ-Bäuerinnen wollen mehr mitreden (mit Fotoserie) „Come a lot“ mit Minister Sebastian Kurz (Fotoserie) Karmasin als Pröll-Nachfolgerin? (Mit Fotoserie) TTIP: Bürger in Gefahr Schelling bei Weintaufe: Vermögenssteuer überfordert mich (mit Fotoserie) ----------------------------------------------------------------------------------- Kontakt: REDAKTION TIPS ST. PÖLTEN Werner Pelz (Postfach 39, 3101 St. Pölten)Mobil: 0676/700 11 75Mail: w.pelz@tips.at (oder alternativ we_pe@gmx.at)


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