
Einblick über die die vielfältigen Aufgaben, die Frauenberatungsstellen zu erfüllen haben gaben dieser Tage Ada Pochmann und Anneliese Erdemgil-Brandstätter der SP-Landesfrauenvorsitzende Elvira Schmidt. „Die vorrangigen Themen in den Frauenberatungsstellen seien vor allem Scheidung und/oder Gewalt. Damit einher geht die zunehmende Armutsgefährdung von Frauen und Kindern, denn die Einkommen und/oder Transferleistungen reichen sehr häufig einfach nicht aus, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können“, beschreibt Erdemgil-Brandstätter die Problematik. Die temporäre „Flucht“ vor dem Mann „Es kommen auch immer mehr ältere Frauen, die sich zwar nicht scheiden lassen, aus Angst davor, dass Ihnen Gewalt widerfährt, aber auch, dass sie finanziell nicht überleben können. Sie versuchen dann eben, so wenig als möglich zuhause zu sein“, berichtet Ada Pochmann aus der Praxis. „Solange die gesellschaftlichen Strukturen Frauen und Mädchen benachteiligen, sind ausreichende finanzielle und personelle Mittel von Land, Bund und auch von den Gemeinden zu Verfügung zu stellen, damit diese herrschende Ungleichheit ausgeglichen werden kann“, fordert Schmidt. Weitere Artikel:St. Pölten St. Pölten Land ----------------------------------------------------------------------------------- Kontakt: REDAKTION TIPS ST. PÖLTEN Werner Pelz (Postfach 39, 3101 St. Pölten)Mobil: 0676/700 11 75Mail: w.pelz@tips.at (oder alternativ we_pe@gmx.at)


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