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Schlagabtausch vor AK-Vollversammlung zwischen Rot und Schwarz in St. Pölten

Leserartikel Werner Pelz, 07.05.2015 07:00

Die AK-Vollversammlung am 8. Mai wirft ihre Schatten voraus: AKNÖ-Präsident Wieser (FSG) und FCG-Mann Ebner bringen sich in Stellung. Fotos: Pelz/Privat/Montage
In kleinen Abwanderungsgemeinden öffentlich subventionierte Wohnbauprojekte zurückzuschrauben forderte AKNÖ-Präsident Markus Wieser (FSG) jüngst sinngemäß. Damit zeige Wieser „wieder einmal kein Verständnis für strukturschwache Gebiete“, kritisiert NÖAAB-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner. Seitens der VP-Arbeitnehmervertreter wolle man „das bestehende gut funktionierende Wohnbauförderungssystem beibehalten, Arbeitsplätze und Wohnraum auch in Zukunft zusammenführen und sich für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs einsetzen“.   Am Rande einer Veranstaltung in St. Pölten mit der VP-Kritik konfrontiert, meinte Wieser gegenüber Tips St. Pölten, es habe „keinen Sinn, dort in Wohnbauten zu investieren, wo es keine Arbeitsplätze für die Menschen“ gebe. Zuerst oder zeitgleich müsse man die geeignete Infrastruktur schaffen, „damit die Menschen dort, wo sie wohnen auch leben und arbeiten können“. Wieser: „Was bringen Wohnungen, wenn niemand darin wohnen will und diese dann leer stehen?“. Dem widerspricht wiederum Ebner: „Besonders kleine Gemeinden brauchen attraktive Wohnmöglichkeiten um weitere Abwanderung zu verhindern.“    Das Arbeitnehmerparlament tagt öffentlich am 8. Mai in St. Pölten von 9-13 Uhr. Ort: AKNÖ-Bezirksstelle St. Pölten Festsaal, Gewerkschaftsplatz 2, 3100 Sankt Pölten   Tagesordnung >> Angelobung der 110 Kammerrätinnen und Kammerräte >> Bericht des AKNÖ-Präsidenten und ÖGB NÖ-Vorsitzenden Markus Wieser >> Bericht des Direktors Mag. Helmut Guth >> Rechnungsabschluss 2014 >> Anträge und Resolutionen   Es liegen bereits 53 Anträge und Resolutionen vor.

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