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Schafft das Land die Energiewende?
NÖ/ST. PÖLTEN. 800 Energie- und Umweltgemeinderäte werken in den NÖ-Gemeinderäten seit der Wahl im Jänner 2015. In manchen Gemeinden ...

... weht seitdem auch ein frisches Lüfterl, wenn es um Umweltbelange geht, denn zwei Drittel der Mandatare sind neu im Amt. Umweltlandesrat Stephan Pernkopf empfing gestern Niederösterreichs frischgebackene Energie- und Umweltgemeinderäte im Landtagssaal in St. Pölten, um sie zum Absprung Richtung Energieziel „100 Prozent Strom aus erneuerbarer Energie“ zu motivieren. Auch dreißig Jahre nach Beschluss des Umweltschutzgesetzes in Niederösterreich komme den Umweltgemeinderäten in der Gemeinde eine bedeutende Rolle zu, erklärte Pernkopf in seiner Eröffnungsrede beim Empfang in St. Pölten betonte: „So viel in den vergangenen Jahren erreicht wurde, so groß sind die Herausforderungen der Zukunft, um die Umwelt- und Lebensqualität in Niederösterreich für die nächste Generationen nicht nur zu erhalten, sondern weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir starke Partner in den Gemeinden.“ Bis Jahresende soll Strom zur Gänze aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden. Schon heute sind es über 95 Prozent. Mit der Sonne Kraft Cornelia Daniel-Gruber, Inhaberin von Solarberatung Dachgold referierte beim Empfang in St. Pölten über die Kraft der Sonne. Sie ist überzeugt, dass Sonnenenergie mittlerweile aus keiner Gemeinde mehr wegzudenken ist. „Ich freue mich, wenn ich möglichst viele Energie- und Umweltgemeinderäte von der wirtschaftlichen und ökologischen Sinnhaftigkeit von Sonnenenergie überzeugen kann. Schließlich sind sie ein wichtiger Teil der Energiebewegung in Niederösterreich“, so die Solarenergie-Expertin. Derzeit liefern 25.000 PV-Anlagen Sonnen-Strom für rund 60.000 Haushalte. Heute deckt Photovoltaik 1,8 Prozent des Strombedarfs in Niederösterreich, Bis 2020 wird sich der Anteil mehr als verdoppeln und dann mit der Kleinwasserkraft gleichziehen. Mit den aktuellen Förderungen von Bund und Land ist ein kontinuierlicher Ausbau sichergestellt, das Land rechnet heuer mit der Errichtung von weiteren 5.000 Photovoltaikanlagen. Energiewende sichtbar machen Ein Liveticker auf der Plattform www.energiebewegung.at macht die Energiewende in Niederösterreich sichtbar. Jeder Niederösterreicher und jede Niederösterreicherin kann nachsehen, wie viel Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse gerade in Niederösterreich erzeugt wird.


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