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Adler: Gewerkschaft wird sich in Sachen Pflege noch zu Wort melden
NÖ/ST. PÖLTEN. Anlässlich des internationalen Tages der Pflege am 12. Mai, weist AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler - selbst eine diplomierte Krankenschwester - darauf hin, ...

... dass das Spitalsarbeitszeitgesetz nicht nur für Ärzte, sondern für alle Gesundheitsberufe gelte. Adler fordert daher eine stärkere Berücksichtigung der Arbeits- und Entgeltbedingungen für die nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe ein. „Die Sparambitionen des Bundes und der Länder können den Pflegeberufen nicht zusätzlich Arbeiten der Ärzte anordnen ohne Personalvermehrung und zum gleichen Gehalt. Da werden sich die Gewerkschaften noch deutlich zu Wort melden.“Adler: „leistungsgerechte Bezahlung“Die AKNÖ-Vizepräsidentin spricht sich für eine leistungsgerechte Bezahlung für alle Berufsgruppen aus, denn „wer etwa das Pflegepersonal ignoriert, wird sich zwangsläufig Konflikte einhandeln, wie an den Beispielen in mehreren Bundesländern deutlich zu sehen ist“.Balance neu ausrichtenIn Niederösterreich stimme die Balance weitgehend, „aber wenn sich - wie von der Politik geplant - die Aufgaben noch mehr verschieben und das Ausbildungsniveau der Gesundheits- und Pflegeberufe weiter steige, so Adler, dann müsse diese Balance neu eingerichtet werden“. Adler sei auch als Betriebsratsvorsitzende eines niederösterreichischen Krankenhauses mit den Problemen bestens vertraut ist, heißt es in einer Aussendung der Arbeiterkammer NÖ. Beim 5. Tag der Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufe in NÖ am 13. Mai 2015 in St. Pölten werden die aktuellen und künftigen Herausforderungen analysiert und praktische Lösungsansätze aus Sicht der Interessenvertretungen gemeinsam mit Betriebsräten und Experten aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und „mobilen Diensten“ erarbeitet.


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