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Sparkasse: Gute Bilanz – durchwachsene Aussichten
ST. PÖLTEN. Die Spitze der Sparkasse, Helge Haslinger und Wolfgang Just gaben Einblick in eine erfreuliche Bilanz des 160 Jahre alten Kreditinstituts.

Obwohl die wirtschaftlichen Gegebenheiten in der Euro-Zone und auch in Österreich derzeit nicht sonderlich ideal sind, konnte Sparkasse NÖ Mitte West AG bei der Bilanzsumme auf 2,167 Mrd. Euro zulegen. Die Forderungen an Kunden stiegen im Betriebsjahr 2014 im Vergleich zu 2013 um 3,6 Prozent, das ist in absoluten Zahlen 56,4 Mio Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kudnen nahmen um 3 Prozent zu, das sind 42,7 Mio. Euro. Die Refinanzeriungsrate der Kundenforderungen durch Kundeneinlagen lag bei 108 Prozent. Das Geldinstitut brachte es im Geschäftsjahr 2014 demnach auf einen Nettozinsertrag von 43,4 Mio Euro, „Das entspricht einem Anstieg von 4,8 Prozent und 2 Mio Euro“, verkündeten die beiden Vorstandsdirektoren Wolfgang Just und Helge Haslinger diese Woche dementsprechend gut gelaunt. Selbst die Betriebserträge fielen um 5,6 Prozent, also insgesamt 63,5 Mio Euro, um 3,4 Mio Euro höher aus. Das Betriebsergebnis lag mit 17,2 Mio Euor um 19,3 Prozent, das sind 2,8 Mio Euro, logischerweise auch über dem Vorjahreswert. Nach Abzug der strengen und vorgeschriebenen Risikovorsorgen konnte die Sparkasse 2014 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 12,7 Mio ausweisen. Frohlocken ist angesichts der globalen Wachstumsprognosen jedenfalls nicht angesagt. Die Perspektive für 2015 sei durchwachsen, waren sich Haslinger und Just einig. HINWEIS: Aufgrund einer falschen Programmierung sind derzeit unrichtige Kontaktdaten für die Redaktion St. Pölten angeführt. Nach wie vor ist die Redaktion aber unter Mobil: 0676 700 11 75 bzw. Mail w.pelz@tips.at oder we_pe@gmx.at erreichbar. Wir ersuchen um Verständnis.


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