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ST. PÖLTEN. In regelmäßigen Abständen gräbt Stadtrat Markus Krempl-Spoerk eines seiner Lieblingsthemen, nämlich das LUP-Bussystem, aus und erzürnt damit die SP-Mehrheitspartei. Diesmal stößt sich der Jungpolitiker an mangelnder Barrierefreiheit bei den Öffis.

Krumböck nimmt sich wieder eines seiner Lieblingsthemen, den LUP, an. Foto: Privat
Krumböck nimmt sich wieder eines seiner Lieblingsthemen, den LUP, an. Foto: Privat

Immer wieder werden Wünsche aus der Bevölkerung an ihn herangetragen, so Krempl, einer davon sei, „dass Barrierefreiheit beim Benutzen des LUP nicht erst bei Nachfrage möglich ist, sondern selbstverständlich ist“.

Gemeint sei damit, dass die LUP-Chauffeure zum Beispiel den Bus bei der Einfahrt in eine Haltestelle automatisch senken und so den Höhenunterschied überbrückbar machen bzw. so weit wie möglich an die Kante der Haltestelle fahren, um den Spalt zwischen Haltestelle und Bus nicht zu groß werden zu lassen.

Für Bedürfnisse Gehbehinderter sensibel werden 

„Dieser Wunsch ist sehr einfach und ohne weitere Kosten durchzuführen. Es ist einzig und alleine notwendig, das LUP-System und alle seine Teile für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. Davon profitieren würden aber auch viele ältere Menschen. Gespräche mit den zuständigen Stellen wurden von mir bereits geführt. Jetzt heißt es auf Verbesserungen zu warten“, formuliert der Jungpolitiker frech in Richtung Rathaus.

„Keine Ahnung“ 

Konfrontiert man SP-Mitglieder mit der immer wieder kehrenden LUP-Kritik von Krempl, gibt es meist eine verärgerte Replik die sinngemäß darin mündet, dass man dem Jungschwarzen das wahre Verständnis für die LUP-Sache abspricht, „da Krempl ja selbst nie mit dem LUP unterwegs ist“.

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