Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

'Miete und Energie als Sachbezug für Mindestgeldbezieher vorstellbar'

Leserartikel Werner Pelz, 22.07.2015 13:06

ST. PÖLTEN/NÖ/WIEN. Einen Sinneswandel ortet Bernhard Ebner, Landesgeschäftsführer des NÖAAB bei Sozialminister Hundstorfer. „Bisher verschloss sich Hundstorfer der Debatte über eine Neuregelung bei der Mindestsicherung unter Berücksichtigung von Sachbezügen, nun bewegt sich der Minister doch“.

Bernhard Ebner vom NÖAAB begrüßt den 'Schwenk' von Bundesminister Hundstorfer.
Bernhard Ebner vom NÖAAB begrüßt den 'Schwenk' von Bundesminister Hundstorfer.

Der niederösterreichische Landtag hat vor kurzem die Mindestsicherung neu geregelt und dabei unter anderem auch die Möglichkeit des Sachbezuges und Direktzahlungen explizit festgelegt. Auch Hundstorfers Parteikollegen von der SPNÖ haben dafür gestimmt. Hundstorfer verwehrte sich dagegen immer wieder mit dem Argument, er wolle „nicht auf dem Rücken sehr armer Menschen Politik machen“. Die Mindestsicherung sei eine Absicherung der Schwächsten.

Nun stehe er aber für Debatten offen, so der Minister, und Sachbezüge für Mindestsicherungsbezieher in Form von Energiekosten- und Mietekostenübernahme seien vorstellbar. „Wir begrüßen, dass Hundstorfer endlich Bewegung zeigt“, frohlockt NÖÖAB-Mann Ebner. “Wir brauchen eine bundesweite Neuregelung, damit Menschen, die täglich hart arbeiten nicht mehr das Gefühl haben, andere können unser Sozialsystem ausnutzen. Niederösterreich hat es im Landtag bereits vorgezeigt.“ Nun müsse der Bund seine Hausaufgaben erledigen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden