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Leserartikel Werner Pelz, 27.01.2016 15:17

ST. PÖLTEN. „Geschätzte Hackler“, beginnt Landesrat Karl Wilfing in seiner bekannt direkten und humorvollen Art seine Festrede, als er die Arbeit der hier für unterschiedliche Gewerke tätigen Mitarbeiter lobt und wertschätzt um in weiterer Folge auf Details des sehr umfangreichen Spitalsprojekts einzugehen.

Ehrengäste und Verantwortungsträger stellen sich den Fotografen. Foto: Pelz
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70.000 m² Fläche und 205 Mio Euro Investitionenkosten sind die Eckdaten für das sogenannte Haus C, das als neuer Teil des Klinikums St. Pölten derzeit im Entstehen ist und wofür heute die Dachgleiche groß gefeiert wurde.

Das Haus C wird das Zentrum aller lebensrettenden Einheiten im Spital: OP-Säle, Notaufnahme und die gemeinsame interdisziplinäre Leitstelle sind hier untergebracht. Die Anzahl der Arbeiter auf der Baustelle steigt derzeit kontinuierlich auf täglich bis zu 350 Personen an. Denn jetzt geht es an den Innenausbau des 27 Meter hohen Gebäudes, das beginnt bei dem Hochziehen von Zwischenwänden, der Verlegung von Leitungen, Rohren und Kabeln.

Im Erdgeschoss werden neben einer interdisziplinären Aufnahmestation, ein zentraler Ambulanzbereich, das Klinische Institut für Radiologie, Diagnostik und Intervention, das Klinische Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation, der patientenrelevante Bereich des Instituts für Laboratoriumsmedizin und ein Café samt Terrasse unterbracht sein.

Diese Bereiche sind über den neuen Haupteingang im sogenannten Haus G, die das Bindeglied zwischen Haus B und dem neuen Haus C darstellen, erreichbar. In der über der sogenannten „GEsundheitsstraße“ liegenden Ebene werden das Klinische Institut für Laboratoriumsmedizin sowie das Institut für Hygiene und Mikrobiologie situiert.

„Die stetige Evaluierung aller Details in über 300 Baubesprechungen mit den künftigen Nutzern stellt die zukunftsweisende Umsetzung sicher. Größtes Augenmerk wurde dabei auf die Patientenströme und die funktionelle Ausrichtung der interdisziplinären Bettenstationen, Ambulanzen und OP-Bereiche gerichtet“, erklärt der kaufmännische Direktor Bernhard Kadlec vor versammelter Festgemeinde im Rohbau.

 Die Ebene 2 - als Intensivebene geplant - beinhaltet eine OP-Gruppe mit acht zentralen OP-Sälen. Hier werden ein Aufwachbereich und drei anästhesiologische Intensivstationen mit je 12 Betten in einer funktionalen Einheit errichtet. Annähernd drei idente Geschosse umfassen den Bettentrakt mit den Kernzuordnungen für die klinischen Abteilungen für Chirurgie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie und die Neurochirurgie. Ebene 6 dient als Technikzentrale für die darunterliegenden Geschosse. In kürzest möglicher Anbindung an die Erstversorgungsbereiche wird als oberste Ebene des Hauses C ein neuer  Hubschrauberlandeplatz errichtet. 

 Die bauliche Fertigstellung des Hauses C ist für Ende 2017 geplant, danach folgt der Probebetrieb. Die Übersiedelung und Inbetriebnahme ist  Anfang 2018 angesetzt.

  https://youtu.be/Rkn-y1-OUMs


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