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ST. PÖLTEN. Grünen-Landeschefin Helga Krismer stößt die Stilllegung der NÖ Landesakademie (NÖ LAK) sauer auf. Sie sieht in der Abschaffung der LAK eine feige Vorgehensweise gegenüber den Mitarbeitern.

Helga Krismer regt sich über das Aus der LAK auf. Foto: Hebe
Helga Krismer regt sich über das Aus der LAK auf. Foto: Hebe

„Die Landesakademie ist eine Institution in Niederösterreich. Es stößt bei mir auf völliges Unverständnis, dass 60 Mitarbeiter vom Land nicht aufgenommen werden. Es ist eine feige Vorgehensweise, denn die Mitarbeiter wurden sehr spät von diesem Schritt in Kenntnis gesetzt. Dieser Umgang ist nicht meine Art“, poltert die Grüne Landespolitikerin. Die LAK wird mit 1. Jänner 2017 durch die „Forum Morgen Privatstiftung“ ersetzt. „Um in der Fußballersprache zu reden, muss man sagen: Die ÖVP hat sich selbst überdribbelt. Denn es wurden 2017 fünf Millionen Euro für die LAK budgetiert. Mit 1. 1. wird anstelle von der LAK eine Privatstiftung in Krems angesiedelt“, so Krismer bei einer heutigen Pressekonferenz.  Die Grünen werden daher einen Abänderungsantrag im Landtag einbringen, damit die 60 Mitarbeiter der LAK beim Land einen Job bekommen. „Wir wollen das Wort Betriebsstilllegung durch Betriebsübergang ersetzt haben“, fordert Krismer. Ihr politischer Nachsatz: „Man darf sich daher nicht wundern, dass Leute die Bedarfsorientierte Mindestsicherung benötigen, wenn man so mit ihnen umgeht.“


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