Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. PÖLTEN. Die Zahl der Arbeitslosen in Niederösterreich ist auf 57.430 Personen angestiegen. Erfreulich schaut die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen aus. Hier ist ein deutlicher Rückgang bemerkbar. Zudem gibt es einen Höchststand an Beschäftigten.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Mit voraussichtlich 603.000 Beschäftigten im November 2016 verzeichnet Niederösterreich im Vergleich zum November des Vorjahres neuerlich einen Beschäftigungshöchststand. Gleichzeitig stieg die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen auf 57.430 (+1.136 Personen oder +2,0 Prozent). „Erfreulich ist, dass sich der Trend anhaltender Beschäftigungshöchststände und stark sinkender Jugendarbeitslosigkeit weiter fortsetzt“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (VP) und AMS-NÖ Geschäftsführer Karl Fakler, „Die allmähliche wirtschaftliche Erholung im heurigen Jahr zeigt sich in Niederösterreich aber auch darin, dass die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr auf 5.472 (+33 Prozent) stark steigt.“

Starker Ansteig bei Ausländern

Die Analyse der Entwicklung am niederösterreichischen Arbeitsmarkt – insbesondere die trotz Beschäftigungshöchstständen anhaltend steigende Arbeitslosigkeit – bestätigt die bereits mehrfach getroffene Einschätzung für das laufende beziehungsweise kommende Jahr: „Die Arbeitsmarktentwicklung in der Ostregion ist ungünstiger als in den restlichen Bundesländern“, so Fakler und Mikl-Leitner, „Während die Arbeitslosigkeit österreichischer Staatsbürger stabil bleibt (+0,3 Prozent), steigt sie bei Ausländern um 9,5 Prozent.“ Auch bei Personen mit keiner oder geringer Qualifizierung ist die Arbeitslosigkeit weiter ansteigend: So entfallen genau 60 Prozent des Anstieges der Arbeitslosigkeit auf diese Personengruppe. Die Arbeitslosenquote liegt in Niederösterreich mit 8,7 % auf dem Niveau des Vorjahres. „Die niederösterreichischen Unternehmen suchen in steigender Zahl gut ausgebildete Fachkräfte“, so Mikl-Leitner und Fakler, „Das Land und AMS NÖ setzen mit ihren Maßnahmen alles daran, die Menschen in diese Stellen zu bringen. Zum einen mit Förderungen von Bildung, Weiterbildung und Ausbildung. Und zum anderen geht es darum mit Maßnahmen, wie dem Projekt „Jobchance“, rasch und unbürokratisch Arbeitslosen Stellen zu vermitteln.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden