Gründung einer Privatuniversität an der FH St. Pölten rückt immer näher
ST. PÖLTEN. Im Rathaus wurden kürzlich die rechtlichen Schritte zur Gründung einer Hochschulen Holding vollzogen und damit die Voraussetzungen zur Errichtung einer Privatuniversität in St. Pölten geschaffen.

Der Gemeinderat fasste bereits einen Grundsatzbeschluss zum Ausbau der Fachhochschule St. Pölten. Im Rahmen der geplanten Erweiterung des FH-Campus ist auch die Gründung einer Privatuniversität gemeinsam mit dem ÖAGG, dem Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik, geplant, sodass ein gemeinsamer Hochschul-Campus entsteht.
50 Prozent gehören der Stadt
Der ÖAGG und die Fachhochschule St. Pölten arbeiten gemeinsam an der Gründung einer Privatuniversität. Deren Eigentümer werden zu 50 Prozent der Verein ÖAGG und zu 50 Prozent die Hochschulen-Holdinggesellschaft, eine hundertprozentige Tochter der Stadt St. Pölten, sein. Angeboten werden sollen im ersten Schritt die Studiengänge Psychotherapie und Multimediale Kunsttherapie. Frühestmöglicher Start ist im Wintersemester 2017/18, vorbehaltlich der erforderlichen Akkreditierung durch die AQ Austria.
Stadler hat Alleinvertretung
Zu Geschäftsführern der Hochschulen St. Pölten Holding GmbH wurden Maria Gabriela Ondrejkovics Fernandes, Gernot Kohl sowie Thomas Wolfsberger bestellt. Die Alleinvertretung des Gesellschafters Stadt St. Pölten in der Generalversammlung nimmt Bürgermeister Matthias Stadler wahr.


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