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Forstarbeiter stürzte 30 Meter über Böschung

Sabrina Reiter, 26.03.2019 07:25

ST. RADEGUND. Bei Forstarbeiten wurde ein 58-Jähriger von einem Baum erfasst und über die Böschung geschleudert. Er musste ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen werden.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Ein 58-jähriger Forstarbeiter aus dem Bezirk Sankt Johann im Pongau führte am 25. März um 10.30 Uhr in St. Radegund Baumfäll- und Forstarbeiten durch. An einer sehr steilen Waldböschung wollte er eine Buche fällen. Diese Buche wurde professionell durch ein Stahlseil an einer Seilwinde nach oben gesichert. Als der 58-Jährige mit der Motorsäge den sogenannten „Kerbschnitt“ setzte beziehungsweise noch bevor dieser fertig geschnitten war, zersplitterte der Baumstamm etwa sechs Meter nach oben, der Baumstamm riss schließlich ab und traf den Mann. Dieser stürzte über die Böschung etwa 30 Meter auf eine Forststraße. Der 58-Jährige, der Verletzungen unbestimmten Grades erlitt und ansprechbar war, wurde von der Rettung sowie von der FF St. Radegund über unwegsames Gelände und aufgrund liegender Bäume teilweisen unbefahrbaren Forststraßen zum etwa zweieinhalb Kilometer entfernten Rettungshubschrauber transportiert und ins Krankenhaus Salzburg geflogen.


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