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Anna Kalchgrubers Leidenschaft ist die Musik: Jetzt will die 20-Jährige aus St. Roman ihre eigenen Songs veröffentlichen

Alexandra Dick, 01.12.2016 11:48

ST. ROMAN/WIEN. In Wien will sich die Frohnatur aus St. Roman, Anna Kalchgruber (20), ihren Traum von der großen Musikkarriere erfüllen.

Die Markenzeichen der jungen Musikerin sind ihr Hut, ihr Septum-Piercing und ihr frecher Grinser. Ihr Lebensmotto: Enjoy the journey!

Tips: Als Sängerin sind Sie dabei sich einen Namen in der heimischen Musikszene zu machen. Wird man schon bald auch von Ihnen als Songwriter mehr hören?

Anna Kalchgruber: Ja, ich habe vor, bald auch meine eigenen Songs zu veröffentlichen, aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

Tips: Bedeutet das, dass Sie an Ihrer ersten CD arbeiten?

Kalchgruber: Ein Album ist noch nicht geplant, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mein nächstes großes Projekt ist das Aufnehmen meiner Songs. Langsam stapeln sich die Texte und mir kommen immer mehr neue Ideen und Melodien in den Kopf. Es werden sehr persönliche und emotionale Songs, die mir sehr am Herzen liegen.

Tips: Sie verarbeiten in Ihren Liedern persönliche Erfahrungen?

Kalchgruber: Nur durch einen persönlichen Bezug auf einen Songtext kann ein Lied berühren. Ich denke, jeder Künstler verarbeitet in seinen Werken seine Emotionen oder Erlebnisse.

Tips: Was bedeutet Ihnen die Musik?

Kalchgruber: Musik hat schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Ohne mein Klavier und das Singen würde ich mich nicht vollständig fühlen.

Tips: Wann haben Sie Ihre Leidenschaft für die Musik entdeckt?

Kalchgruber: Meine Leidenschaft für die Musik wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Schon im Kindesalter faszinierte mich jede Art von Musik. Vor allem von meinen musikalischen Eltern bekam ich schon ziemlich viel mit auf den Weg.

Tips: Gibt es einen Menschen, der Sie besonders geprägt hat – ein großes musikalisches Vorbild?

Kalchgruber: Ein musikalisches Vorbild habe ich nicht wirklich. Wir sind alle Individuen und sollten niemanden nacheifern, sondern unseren eigenen Weg gehen.

Tips: Welche Musik hören Sie privat?

Kalchgruber: Im Alltag höre ich bis auf Hard Rock, Elektro und Metal so ziemlich jede Musikrichtung. Ansonsten ist von Klassik und Balladen bis Soul und Hip-Hop alles dabei.

Tips: Ist das auch die Art von Musik, die Sie auf der Bühne singen oder selbst zu Papier bringen?

Kalchgruber: Meine eigenen Songs gehen noch nicht wirklich in eine bestimmte Kategorie. Zurzeit bin ich noch viel am Ausprobieren. Mir persönlich macht es Spaß, verschiedene Stilrichtungen auszuprobieren.

Tips: Wo finden Sie Inspiration?

Kalchgruber: Das ist schwer zu sagen. Jeder Mensch hat Dinge, die einen vorantreiben. Ich mache einfach gerne, was mir Spaß macht.

Tips: Was bedeutet es Ihnen auf der Bühne zu stehen und die Menschen mit Ihrer Stimme zu begeistern?

Kalchgruber: Mir ist es egal, wie groß die Bühne ist. Selbst wenn ich „nur“ auf einer Taufe singe, ist es für mich ein unglaublich schönes Gefühl.

Tips: Wo kann man Sie außer auf Taufen und Hochzeiten hören?

Kalchgruber: Auf meiner Facebook-Seite „Anna Kalchgruber“ und bald auch mehr auf meinem Youtube-Kanal. Die Produktionen laufen. Und wenn man mal bei gutem Wetter auf der Mariahilferstraße shoppen geht, kann es auch passieren, dass man mich mit meinen Straßenmusiker-Kollegen dort spielen hört.

Tips: Ist ihre Wahlheimat Wien der perfekte Ort für den Start Ihrer Karriere als Musikerin?

Kalchgruber: Meiner Meinung nach ist Wien eine tolle Stadt und in Österreich der Brennpunkt für Künstler schlechthin. Hier muss man sich nicht verstecken und kann sich frei entfalten.

Tips: Wenn mal nicht alles so läuft, wie Sie es gern hätten, was bringt Sie dazu weiterzumachen?

Kalchgruber: Aufgeben war noch nie eine Option. Ganz egal, wie schlecht die Quoten stehen – für das, was man liebt, lohnt es sich auch zu kämpfen.

Tips: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Kalchgruber: Da werde ich dann schon langsam alt. Mit Mitte 20 werde ich mein Musikstudium abgeschlossen haben. Ich hoffe, dass ich bis dahin meinen Sauwald-Dialekt nicht ablege und immer noch denselben Schmäh habe. Inwieweit sich bis dahin mein musikalischer Weg entwickelt, steht noch in den Sternen. Mein großes Ziel ist, dass ich mir selber treu bleibe.


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