Eine bleibende Erinnerung an den tierischen Weggefährten
ST. STEFAN. Als Motzi, der Labrador von Ann-Sophie Kosel, starb, hatte sie kaum etwas, das ihr von ihrer Hündin geblieben ist. Bei ihren zwei weiteren Hunden sollte ihr das nicht mehr passieren. Und so kam der Hundefriseurin die Idee, Schmuck aus Tierhaaren herzustellen - und hat damit vielen weiteren Hundebesitzern eine bleibende Erinnerung an ihren tierischen Freund ermöglicht.

Strähnen von Fanny, ihrer Basset-Hündin, hat Ann-Sophie Kosel in einem Glasmedaillon verschlossen, das sie jetzt als Armband ums Handgelenk trägt. Das Fell ihrer weißen Katze passte ideal, um daraus Filzkugeln für eine Kette herzustellen. „Ich hab aber auch schon Schlüsselanhänger oder Anhänger für Taschen gemacht“, erzählt Kosel, die seit Anfang des Jahres den besonderen Schmuck anbietet. Meist wird gleich das Haar, das beim Scheren oder Bürsten in ihrem Hundesalon in St. Stefan anfällt, aufgehoben. Interessierte können das Fell aber auch einfach vorbeibringen. „Das Fell wird mit ganz heißem Seifenwasser und Essig gewaschen. Und dann zu Kugeln gefilzt, die gut durchgetrocknet und desinfiziert werden“, beschreibt Kosel.
Haustiere sind Teil der Familie
Aber nicht jedes Fell ist für diese Technik geeignet: „Malteser oder Terrier etwa haben nur feines Unterhaar, das lässt sich nicht filzen.“ In solchen Fällen füllt sie Glaskugeln mit Haarsträhnen oder gestaltet damit Glasmedaillons. „Es ist eine nette Erinnerung an das Haustier“, sagt die Mutter eines zweieinhalb-jährigen Sohnes. Sie merkt bei ihrer täglichen Arbeit im Hundesalon, dass Tiere den Menschen immer wichtiger werden, „sie sind Teil der Familie.“
Mehr zum Schmuck aus Tierhaar erfahren Interessierte auf der Facebook-Seite von Ann-Sophie Kosel unter „Schweinehund Ade“ oder unter Tel. 0664/5062 841.


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