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ST. STEFAN-AFIESL. Noch einmal Danke sagen – das ist das große Anliegen der Familie Prieschl nach dem tragischen Unfalltod ihrer Tochter Verena.

Foto: Prieschl
Foto: Prieschl

Erste Tage der tiefen Trauer, der Verzweiflung und der Frage nach dem „Warum“ liegen hinter der Familie aus St. Stefan-Afiesl. Ihre Tochter Verena war – wie berichtet – nur sechs Tage, nachdem sie mit ihrem Zwillingsbruder Andreas gemeinsam ihren 23. Geburtstag gefeiert hatte – von einem Balkon in die Tiefe gestürzt. Sie wurde dabei tödlich verletzt.

Enorme Anteilnahme

Und dennoch fühlt sich die ganze Familie auch getragen von einer Welle des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft. „Die enorme Anteilnahme hilft uns, das Geschehene besser zu verkraften. Zu sehen und zu spüren, dass wir in unserem Schmerz nicht alleine gelassen sind, ist für uns eine große Stütze“, wollen sich Verenas Eltern Manfred und Michaela noch einmal bei allen bedanken, die mit ihnen trauern und weinen.

„Ein Zitat der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren beschreibt unsere Verena sehr gut: „Lass dich nicht unterkriegen. Sei frech und wild und wunderbar.“ Das Beisammensein mit Familie und Freunden, viele auch vom Roten Kreuz, war ihr sehr wichtig. Mit dem beim Begräbnis gespendeten Geld soll es den Mitgliedern der RK-Ortsstelle Helfnberg ermöglicht werden, im Sinne von Verena miteinander Zeit zu verbringen. Neben der Musik, die sie besonders mit ihrer Schwester Sandra verband, zeichnete Verena auch die große Liebe zu Tieren aus. Jahrelang war sie stolze Besitzerin von zwei Eseln.

Schicksalstag

Der 22. Oktober 2019 veränderte das Leben vieler. Nicht nur die eigene Familie, sondern auch ihr Lebensgefährte Harald und dessen Familie müssen lernen, wieder nach vorne zu sehen. Die Trauerfamilien danken allen, die sie auf diesem Weg begleiten.