Grünes Licht für Kreisverkehr
ST. ULRICH. Neun Unfälle mit 20 verletzten Personen sind seit 2010 im Kreuzungsbereich der Eisenstraße/Kiernbergstraße passiert. Nun steht die Finanzierung für ein 850.000-Euro-Projekt.

„Wir haben schon in den Startlöchern gescharrt und nur noch auf das Ja des Landes gewartet“, sagt St. Ulrichs Bürgermeisterin Annemarie Wolfsjäger (ÖVP). Dass FPÖ-Landesrat Günther Steinkellner die Medien vor ihr informiert hat, irritiert die Ortschefin. „Dennoch bin ich froh, dass wir jetzt die fixe Zusage für den Kreisverkehr haben.“
Langes Warten
In der Friedensgemeinde arbeitet man schon seit Jahren daran, die Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen Kreuzung an der Gemeindegrenze zu Garsten zu erhöhen. „Das Projekt muss jetzt so rasch wie möglich durchgezogen werden“, fordert Wolfsjäger. Die Hoffnung, dass der Kreisverkehr noch 2017 gebaut wird, hat sich allerdings zerschlagen. „Der Baubeginn ist für das Kalenderjahr 2018 eingetaktet“, so Landesrat Steinkellner.
50/50-Finanzierung
Die Gesamtkosten von 850.000 Euro teilen sich Land Oberösterreich und Gemeinde St. Ulrich. „Wir haben entsprechend Rücklagen gebildet und müssen keinen Kredit aufnehmen“, betont Bürgermeisterin Wolfsjäger.


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