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ST. VALENTIN. Ingrid Portenschlager, eine Zeitzeugin der 2. Generation, wird in der NMS St. Valentin und in der IMS Langenhart davon erzählen, wie es ihr ging, als ihr Vater viereinhalb Jahre im Konzentrationslager Flossenbürg war.

Ingrid Portenschlager, eine Zeitzeugin der 2. Generation. Fotos: LW
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Franz-Michael Zagler, Medienbetreuer des Vereins Lila Winkel, der sich für die Rehabilitierung von NS-Opfern einsetzt, dazu: „Ihr Vater, ein Bibelforscher (wie damals Zeugen Jehovas genannt wurden), kam schwer traumatisiert nach Hause. Schon als Kind spürte Portenschlager, dass ihren Vater etwas Bedrückendes umgab, jedoch sprach er viele Jahre nicht über seine Erlebnisse.“

Reden als Mahnung

Portenschlager sieht es als Verpflichtung ihrer Generation, diese Geschichte zu erzählen. Sie möchte über die Vergangenheit reden, um zu mahnen. Eine Zeit, in der Menschenrechte mit den Füßen getreten werden und rechtsradikales Denken Toleranz verdrängt, soll der heutigen Jugend erspart bleiben. Sie möchte die Geschichte ihres Vaters weitergeben, um unter anderem aufzuzeigen, wohin Intoleranz, Vorurteile und Verhetzung führen können. Weitere Informationen zum Zeitzeugengespräch erhält man unter der Telefonnummer 0676/6378496 oder auf der Homepage www.lilawinkel.at.

NMS Schubertviertel, 4300 St. Valentin, Schubertviertel 50: Donnerstag, 12. März

IMS Langenhart, 4300 St. Valentin, Schulstraße 1: Mittwoch, 11. März


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Andrea Hain
Andrea Hain
03.03.2020 16:08

ST. VALENTIN. Ingrid Portenschlager, eine Zeitzeugin der 2.

Was heißt hier eigentlich eine Zeitzeugin der „2. Generation?“ Das ist ja eine neue Phantasievolle Wortschöpfung! Man könnte auch von „hören sagen, sagen“. Ich hab da so meine Probleme mit der Darstellung der Zeugen Jehovas und den Begriff „Generation“. Man denke nur an das Jahr 1914 und das neue Licht der überlappenden Generation. Meine Oma war auch im KZ, in Ravensbrück und hat mir auch viel darüber erzählt, aber sollte ich jetzt sagen ich bin Zeitzeuge der „3. Generation“? Da würde ich mir nie anmaßen. Im übrigen haben den Lila Winkel haben von den Nazis folgende Gruppen erhalten: - Zeugen Jehovas (von den NS-Behörden Bibelforscher genannt, s -Mitglieder der Siebenten-Tags-Adventisten-Reformationsbewegung und die -Freien Bibelforscher. Ich hoffe, dass die Zeugen Jehovas diese Information auch so weiter geben.