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Back to Felicity: Indiepop-Band will mit Debütalbum "Dystopia" die Grenzen sprengen

Leserartikel Christian Hartl, 31.01.2017 10:18

ST. VEIT. Der Ausbruch aus bestehenden Mustern ist das große musikalische Thema hinter dem Debütalbum der Band Back to Felicity, die sich zu einem (vielleicht internationalen) Geheimtipp für Musikfeinspitze gemausert hat.

  1 / 3   Indiepop-Durchstarter aus St. Veit (v.l.) Markus Fösl, Sebastian Schütz, Magdalena Mülleder, Flo Prammer und Lukas Kehrer. © Ella Kronberger

Es war kein Zufall, dass Back to Felicity von einer renommierten Jury als beste Band des Landes ausgezeichnet wurden. Dass sie sich seitdem weiter entwickelt haben, wollen sie mit ihrem Debutalbum „Dystopia“ unter Beweis stellen. Dieses soll aber kein Sammelsurium verschiedenster Songs sein – ein Gesamtkonzept soll die zehn darauf enthaltenen Lieder verbinden.

Aus festgefahrenen Mustern ausbrechen

„Es geht uns vor allem darum, den Ausbruch aus festgefahrenen Grenzen und Muster musikalisch umzusetzen“, erklärt Sänger und Gitarrist Florian Prammer was hinter dem Wort geflügelten Wort „Dystopia“ steckt, das eigentlich aus der Literatur stammt und für Erzählungen verwendet wird, die in der Regel eine negative Sicht auf die Zukunft beschreiben. Beispiele dafür sind der Roman „1984“ von George Orwell oder Filme wie „Minority Report“ oder „Die Tribute von Panem“.

Gegenentwurf zur Welt

„Wir wollen mit unserem Album aber nichts Negatives ansprechen“, meint Prammer dazu. Es gehe vor allem um den Wunsch, eine unbefriedigende Realität zu verlassen, in der keine Vielfalt, Komplexität oder Ausschweifung der Norm Platz findet. Kurzum: Das Album soll das Ziel haben, sich selbst und seine Engebundenheit in gewisse Lebensumstände zu reflektieren.Seit 2012 gibt es die Band Back to Felicity in dieser Form. Davor experimentieren die Mitglieder mit vielen Musikgenres.

Veröffentlichung am 10. Februar

Nichts dem Zufall überlassen haben Back to Felicity in ihrem Debütalbum „Dystopia“. Die Songs sind zu Beginn sehr geradlinig, brechen dann aber immer mehr aus. Schon das Artwork soll auf die Störung festgefahrener Muster hinweisen. Veröffentlicht wird „Dystopia“ am 10. Februar, vorgestellt wird das Album am 11. Februar im Musikclub Lembach. Die Tour führt die Band am 25. März ins Gasthaus Atzmüller (St. Veit). Auch beim Noppen Air-Festival in Neusserling wird man am 21. April aufspielen


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