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ST. VEIT. David Lindorfer spielt auf seiner Gitarre einfach, was und wie es ihm gefällt. Und das kommt an. Seine Debüt CD „between places“ wurde von den Kritikern als „echte Perle“ gefeiert. Am 23. September erscheint sein neuestes Werk „Rainmaker“.

Spielt einfach was und wie es ihm gefällt: Gitarrist David Lindorfer Foto: Fischbacher
Spielt einfach was und wie es ihm gefällt: Gitarrist David Lindorfer Foto: Fischbacher

Tips: Du bezeichnet das, was du machst, als „Nylon Crossover Guitar“. Wie würdest du diesen Begriff selbst erklären?

David Lindorfer: Nylon bedeutet ich spiele hauptsächlich auf einer klassischen Gitarre mit Nylonsaiten und Crossover meint die Verschmelzung von Fingerstyle, Jazz, World Music und Klassik. Das heißt zusammengefasst ich spiele ganz einfach was mir gefällt auch wenn ich musikalisch mal nass werden sollte. Hauptsache die Energie stimmt!

Schwerpunkt Weltmusik

Was erwartet uns auf deiner neuen CD?

Der Titel der neuen CD „Rainmaker“ beschreibt das Flow-Gefühl, das ich habe, wenn ich meine Ideen in guten Momenten aus der Gitarre regnen lasse und ist auch ein Hinweis auf den höheren Anteil an World Music. Ich habe diesmal Musik aus Amerika, Afrika, Brasilien, aus Spanien und dem Balkan verarbeitet. Zum Schluss fliegen wir dann sogar ins Universum und vielleicht gibts auch noch was Österreichisches. Die Arbeit am Album hat sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass man das auch hören kann!

„Man muss als Musiker mit professionellem Anspruch auch sehen, wo man bleibt“

Du sorgst bei Wettbewerben immer wieder für Furore. Wie können Musik und Wettbewerb überhaupt zusammenpassen?

Natürlich passt Wettbewerb und Musik nicht unbedingt zusammen, aber man muss als Musiker mit professionellem Anspruch auch sehen, wo man bleibt. Für mich ist das zum Einen eine Werbemaßnahme, zum Anderen Motivation und Ziel. Es ist auch gut zu wissen, dass man international vorne mitspielen kann! Bewertet wird Kreativität, musikalische Qualität und auch Performance.

CD Release im Wiener Konzerthaus

Deine neue CD präsentierst du am 23. September im Wiener Konzerthaus und am 29. September auch in Rohrbach. Was bedeutet dieses Heimspiel für dich?

Das Konzerthaus ist schon eine besondere Location und ich freu mich sehr darauf! Im zweiten Set hab ich meinen „brother in groove“ Harry Hintringer an der Percussion dabei! Mit ihm ist nicht nur „Gas geben“ ein Leichtes, er hat auch ein exzellentes Gespür für Dynamik. Die meisten Stücke sind live wie auf der Aufnahme. Im Studio hab ich bei zwei Stücken mit mir selbst im Duo gespielt, aber auch das funktioniert live auch sehr gut.

Konzert in Rohrbach

An der Rohrbacher Musikschule hab ich im Alter von zwölf Jahren mit der Gitarre begonnen. Dieses Konzert ist also etwas sehr besonderes für mich und eine Rückkehr zum Ursprung. Daheim trau“ ich mich außerdem - im Gegensatz zum Auftritt im Konzerthaus - die Ansagen im Dialekt zu machen. Eine Woche danach, am 6. Oktober konzertieren wir auch in St.Veit, wo ich mittlerweile wohne. Bei all diesen Konzerten wird in der zweiten Hälfte auch Harald Hintringer an der Percussion dabei sein.

Wo gibts die CD zu kaufen?

Entweder direkt bei meinen Konzerten, unter contact@david-lindorfer.at oder auf meiner Homepage www.david-lindorfer.at.


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