Über 1.700 Transportmittel für Entwicklungshilfe finanziert
STADL-PAURA. Die Miva, die Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft, zieht Bilanz. Nach 70 Jahren ihres Bestehens hat sie um rund 160 Millionen Euro 40.465 Transportmittel für die Entwicklungshilfe finanziert. Im Jubiläumsjahr waren es 1.779 Transportmittel mit einem Leistungsvolumen von 4,7 Millionen Euro.

„Mobilität ist teilbar“ ist der Leitspruch der Miva, der Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft mit Hauptsitz in Stadl-Paura. Gut 1.000 Ansuchen auf Finanzierung von Transportmitteln erreichen das Miva-Büro im Christophorus-Haus jährlich. Nur rund ein Drittel der Projekte kann mitfinanziert werden. Das zeigt, dass Mobilität nach wie vor nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist.
Die Miva finanziert hauptsächlich in Ländern Afrikas, Latein- und Südamerikas Transportmittel jeder Art. Meistens sind es Fahrräder (1.233 im Vorjahr) und Autos (221), aber auch Maultiere (209), Motorräder (69) und Rollstühle (35). Sogar Boote werden gebraucht (zwei Stück wurden 2019 finanziert).
Bei ihrer Arbeit ist die Miva auf Spenden angewiesen. Bekannteste Spendenaktion ist die Christophorus-Aktion.
BBM, der nicht gewinnorientierte Handelsbetrieb der Miva, wickelt (auch im Auftrag von unterschiedlichen Hilfsorganisationen) die Beschaffung ab.


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