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JVP-Landesstellvertreter Ebner: „Letztlich entscheiden wir über die eigene Zukunft“

Leserartikel Reinhard Ebner, 20.10.2016 09:00

Aus dem Steinbacher Gemeinderat in die Landes-JVP: Christoph Ebner ist künftig deren Landesobfrau-Stellvertreter. Sein Anspruch ist es, die regionale Zukunft mitzugestalten. Warum Politik jeden betrifft und die Jungen ganz besonders, erklärt er im TIPS-Interview.

Christoph Ebner ist vom Landestag der JVP OÖ als Landesobmann-Stellvertreter zurückgekehrt.
Christoph Ebner ist vom Landestag der JVP OÖ als Landesobmann-Stellvertreter zurückgekehrt.

Christoph Ebner (22 Jahre) wurde am Landestag der JVP Oberösterreich zum stellvertretenden Landesobmann gewählt. In dieser Funktion unterstützt er Landesobfrau Claudia Plakolm, die Helena Kirchmayr nachfolgt. Ebner bleibt auch weiterhin JVP-Bezirksobmann. Darüber hinaus ist er im Gemeinderat von Steinbach an der Steyr aktiv.

Tips:Gratuliere zur neuen JVP-Funktion! Provokant gefragt: Warum tut man sich so etwas als junger Mensch an?

Ebner: Ich wurde gefragt und habe Ja gesagt. Mir macht es Spaß, mich mit jungen Leuten zusammenzusetzen und zu besprechen, wie es mit dem Land und der Region weitergeht.

Tips:Ist das ein Karriereschritt am Weg zum Berufspolitiker?

Ebner: Überhaupt nicht. Über so etwas habe ich noch nicht einmal nachgedacht. Ich bin jetzt mal für drei Jahre in diese Funktion in der Landes-JVP gewählt. Beruflich bin ich natürlich weiter als Landwirt tätig.

Tips:Laut Umfragen interessieren sich immer weniger junge Leute für Politik. Bei Ihnen ist das offenbar anders?

Ebner: Ich denke, jeder hat ein Grundinteresse an Politik. Weil das jeden betrifft. Mancher redet halt darüber, mancher weniger. Bei uns in der Familie wurde immer viel über Politik gesprochen.

Tips:Warum ist's die ÖVP geworden?

Ebner: Als Jungbauer war diese Partei für mich selbstverständlich.

Tips:Welche Ziele werden Sie in der neuen Funktion verfolgen?

Ebner: Wir haben einen neuen Leitantrag erstellt und darin Ziele in den Bereichen Wohnen, Sicherheit, Landwirtschaft, Bildung und Infrastruktur formuliert. Zum Beispiel wollen wir die Polizei personell verstärken. Regionale Wirtschaft, Tourismus und regionaler Konsum sollen gefördert werden, um die Abwanderung zu stoppen. Für mich bilden Umwelt, Tourismus und Wirtschaft eine Einheit. Das eine lässt sich nicht ohne das andere fördern.

Tips: Was haben Sie in Ihrer Zeit als Bezirksobmann erreicht?

Ebner: Ich übe diese Funktion ja erst anderthalb Jahre aus. Momentan leisten wir viel Aufbauarbeit. Wir haben zwei Ortsgruppen reaktiviert und versuchen, überall die Landjugend zu stärken.

Tips:Und das gelingt, die Jungen für die Politik zu begeistern?

Ebner: Ja, man muss es nur richtig erklären. Letztlich entscheidet damit ja jeder über seine persönliche Zukunft.


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