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STEINBACH AM ZIEHBERG. An Kreativität mangelt es dem Steinbacher Karl Vorderderfler bestimmt nicht. Seit er 1972 die Leidenschaft fürs Krippenbauen entdeckt hat, fertigte der 71-Jährige bereits rund 65 Krippen, jede künstlerisch und einzigartig.

  1 / 18   Karl Vorderderfler mit seiner selbstgebauten Fastenkrippe, welche die Passion zeigt und üblicherweise zu Ostern aufgestellt wird. Foto: Winter

Karl Vorderderfler lebt seit 1971 im Bezirk Kirchdorf. Als er nach Steinbach am Ziehberg kam, pendelte er täglich zum Uhrengeschäft nach Kirchdorf. „Wir sind wahnsinnig gut aufgenommen worden. Dass ich täglich nach Kirchdorf gefahren bin, hat sich herumgesprochen und bald war mein Auto immer voll mit jungen Fahrgästen, meist Lehrlinge, die ich mitgenommen habe“, so Vorderderfler. Der 71-Jährige ist Mitglied bei der Sportunion, Sparvereinsobmann, Kassier und Obmann-Stellvertreter beim Kulturverein sowie Reservist bei der Feuerwehr. Seine große Leidenschaft ist das Krippenbauen.

Kreatives Hobby

Rund 65 Krippen hat Karl Vorderderfler gefertigt. „Aus Holzabfällen habe ich die erste Krippe für die Familie gebaut. Dann ist das Interesse daran gestiegen. Es gibt viele interessante Techniken und unterschiedliche Stile“, erklärt der Steinbacher, der seit drei Jahren Kursleiter für Krippenbau im Bildungszentrum Stift Schlierbach ist. Für seine Kurse sammelt er das ganze Jahr über Materialien wie Äste, Moos und Pflanzen.

Wille und Geduld

Karl Vorderderfler besitzt circa 40 Krippen, die bei Ausstellungen zu bewundern sind. Die Fertigung der Krippen ist zum Teil sehr aufwändig und braucht Zeit. „Jeder kann eine Krippe bauen. An der Feinmotorik scheitert es nicht. Man braucht den Willen und die Geduld dazu“, weiß Vorderderfler.


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