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STEINBACH. Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist es nun so weit: Die Recherchearbeiten sind abgeschlossen, derzeit wird eifirig geschrieben – das Projekt Gemeindechronik steht kurz vor dem Abschluss.

  1 / 2   So stellte sich Steinbach auf einer Postkartenansicht von 1905 dar. Foto: Gemeinde Steinbach/Ziehberg

Treibende Kraft hinter dem Projekt ist Hubert Huemerlehner. Er ist seit 2016 Obmann des Kulturausschusses der Gemeinde. Als er diese Funktion übernahm, war sein zentraler Gedanke, was sich sinnvoll für das kulturelle Leben der Gemeinde umsetzen lässt.

Nutzen für Steinbacher

„Meine Grundüberlegung war: Was fehlt Steinbach noch? Ich bin dann auf die Idee der Gemeindechronik gekommen. Davon haben nicht nur die heutigen Steinbacher etwas, die interessante Informationen über das Steinbach von früher erhalten, sondern wir bewahren damit auch einen Wissenschatz für die Generationen nach uns“, sagt Huemerlehner. Das Projekt präsentierte er daraufhin im Kulturausschuss und im Gemeinderat, wo es sofort Anklang fand.

Suche nach Projektteam

Im nächsten Schritt begab sich Huemerlehner auf die Suche nach einem geeigneten Team, das gemeinsam die Chronik erarbeitet. Gebildet hat sich ein Kern von acht Personen, wobei jeder ein thematisches Hauptaufgabengebiet übernommen hat – etwa Geografie, Landwirtschaft, Gewerbe, Brauchtum und Bildung. Von Jung bis Alt sind im Chronikteam alle Altersschichten des Ortes vertreten.

Spannender Austausch

Die regelmäßigen Teamsitzungen, wo Erkenntnisse ausgetauscht und Anekdoten wiedergegeben werden, sind für Huemerlehner das Spannendste am Projekt. „Der Austausch in der Gruppe ist sehr intensiv. Da hört jeder von uns immer wieder neue Geschichten von damals, die er noch nicht gekannt hat“, so Huemerlehner.


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