Unwetter erforderte in Wolfern 1.000 Feuerwehr-Einsatzstunden
WOLFERN. Die Unwetterfront mit intensivem Starkregen traf zu Wochenbeginn die Marktgemeinde Wolfern voll. 181 Einsatzkräfte von acht Feuerwehren waren mit 17 Fahrzeugen im Einsatz.

Kurz nach 19 Uhr heulten am Montag (16. August) die Sirenen und die beiden Wehren Wolfern und Losensteinleiten wurden zu den ersten Überflutungen gerufen. Kurz darauf erreichten die Kommandozentralen schon weitere Meldungen über vollgelaufene Keller, eine überflutete Tiefgarage sowie Straßenabschnitte die unter Wasser standen. Nach einer ersten Lageerkundung wurden über das Bezirksfeuerwehrkommando weitere Feuerwehren zur Unterstützung gerufen, da diese Wassermassen mit den alleinigen Mitteln der beiden Feuerwehren nicht mehr zu stemmen waren.
Landesstraße unter Wasser
Es wurden Autos aus Garagen geborgen, Pellets Räume gelehrt sowie Oberflächenwasser mit zahlreichen Pumpen abgepumpt. Ein Keller erforderte auch den Einsatz von Atemschutzgeräten, da sich Chemikalien im betroffenen Gebäudeteil ausbreiteten. Nebenbei wurde die Landstraße durch Lotsen geregelt, da auch diese teilweise unter Wasser stand. Erst spät in der Nacht konnten dann alle eingesetzten Kräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
33 Einsatzadressen
Die FF Losensteinleiten wurde allerdings noch während der Versorgung der Geräte von der Landeswarnzentrale zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Ein Auto blieb in einem vom Wasser ausgespülten Feldweg hängen. Auch dieser Einsatz wurde, mit Hilfe des Abschleppdienstes, noch bewältigt. In Summe waren im Wolferner Gemeindegebiet an diesem Abend 181 Feuerwehrkameraden von acht verschiedenen Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen bei 33 verschiedenen Einsatzadressen 1.002 Stunden im Einsatz.


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