Jüdische Lebensgeschichte als Vollwertfilm
STEYR. Der nächste Vollwertfilm am Mittwoch, 12. Jänner, um 19.30 Uhr im Citykino porträtiert einen der letzten Zeitzeugen des Holocaust.

Der von den Steyrer Grünen, dem Museum Arbeitswelt und dem Mauthausen Komitee Steyr präsentierte Dokumentarfilm „Ein jüdisches Leben“ erzählt die schicksalhaften Begebenheiten und Wendungen im Leben von Marko Feingold und sein Überleben der wohl dunkelsten Epoche der Geschichte.
Geboren 1913, wuchs Feingold in der Wiener Leopoldstadt auf. 1938 wurde er kurz nach dem Anschluss Österreichs von den Nazis verhaftet. Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald, wo er bis zur Befreiung 1945 interniert war. Die Erlebnisse in der NS-Diktatur bestimmten sein gesamtes Leben.
Der Film soll Marko Feingolds Geschichte als unvergängliches Dokument erhalten, er beleuchtet zudem zeitlose Fragen zur menschlichen Moral, Verantwortung und Würde.


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