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WEYER. Bilder und Skulpturen der Aboriginal Art aus Melville Island in Australien sind ab Freitag, 29. Juli, am Marktplatz 6 zu sehen.

 (Foto: Konrad Neubauer)
(Foto: Konrad Neubauer)

Die Eröffnung findet um 19 Uhr statt, die Werke stammen aus der Privatsammlung von Willi Grasböck. Er erwarb die Bilder und Skulpturen im Jahr 2000, sie werden zum ersten Mal ausgestellt. Die Betrachter werden auf eine Reise in eine Welt jenseits von Zeit und Raum mitgenommen. Grasböck schildert am 29. Juli persönlich seine Erfahrungen bei den Tiwi, Michael Haas unterstützt ihn dabei auf der Gitarre.

Wer sind die Tiwi

Fern der Zivilisation leben auf Melville Island in der Timorsea indigene Australier, sie werden Tiwi genannt. Im Zuge eines Sabbaticals und einer damit verbundenen Reise durch Australien, erhielt Grasböck die Erlaubnis, die für den Tourismus weitgehend gesperrte Insel einige Wochen lang zu besuchen.

Die Kunst der Tiwi zeigt sich in ihrer Körperbemalung, die vermutlich eine der frühesten Formen der Kunst der Aborigines ist. Sie wird während der Zeremonien und Tänze gegenseitig auf die Köper aufgetragen. Die Formen und Motive haben sich aufgrund der Insellage weitgehend dem Einfluss anderer Völker entzogen. Es entstand eine einmalige Kunstform, die als die Kunst der Isolation beschrieben wird. Die Bilder der Tiwis sind ihre Körperkunst aus Farben der Erde übertragen auf Rinde, Karton, Holz und Leinen.

Die Ausstellung dauert von 30. Juli bis 18. September. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 11–16 Uhr


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