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LOSENSTEIN. „With open arms“ lautet der Titel der Ausstellung von Maria Rieger, die am Freitag, 11. November, eröffnet.

Maria Rieger präsentiert Porträts und Street-Fotografie in Losenstein. (Foto: Rieger)
Maria Rieger präsentiert Porträts und Street-Fotografie in Losenstein. (Foto: Rieger)

Maria Rieger lebte von 2016 bis 2020 im Iran: „Vier Jahre, die mir viel bedeutet haben. Ich wurde in dieser Zeit im Land von den Menschen warmherzig und offen empfangen und hatte viele schöne und berührende Begegnungen. Ich stellte fest, dass der Iran, den wir in den westlichen Nachrichten sehen, nicht immer dem Iran entspricht, den ich kennengelernt habe“, so die Fotografin.

Allzu oft seien es besorgniserregende Schlagzeilen, die vergessen lassen, dass auch dort Menschen leben, die von einem besseren Leben träumen, eine Familie gründen wollen und sich etwas aufbauen wollen. Mit ihrer Fotografie hat sie ihre Begegnungen festgehalten. „Ich bin sehr dankbar für die persönlichen Geschichten, die ich erfahren durfte, und die Freundschaften, die ich geschlossen habe und die ich heute noch pflege.“

Die aktuellen Proteste im Iran rücken das Land erneut stark in den Vordergrund: Er begann mit Frauen, die den steigenden Druck, das Kopftuch zu tragen, ablehnten und ist mittlerweile zu einer Bewegung von Frauen und Männern geworden, die für ihre Grundrechte und ihre Freiheit mit dem Spruch “Frau, Leben, Freiheit” (Jin Jinan Azadi) kämpfen. „Mein Herz schlägt für das iranische Volk, insbesondere für all die mutigen Frauen, die auf der Straße für ihre Rechte kämpfen sowie für die vielen Opfer und Inhaftierten“, so Maria Rieger.

Die Vernissage am 11. November im Losensteiner Vorsorgezentrum beginnt um 19 Uhr.


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