Fotografische Hommage im Prevenhuberhaus
WEYER. Wer ist Fritz Fröhlich? Franz Linschinger hat sich mit der Kamera auf die Spuren des Linzer Malers und Lyrikers begeben. Das Ergebnis ist ab 3. Februar am Marktplatz 6 zu sehen.

Die im Prevenhuberhaus präsentierten Analog-Fotos entstanden in einer Porträtsitzung mit Fritz Fröhlich in dessen Wilheringer Atelier im Mai 2001. Linschinger machte sie ans Werk, die subtilen Facetten der damals 91-jährigen Künstler-Persönlichkeit in Bilder zu fassen. Im November des selben Jahres starb Fröhlich. Über 20 Jahre nach ihrer Entstehung werden die Fotos nun erstmals vorgestellt.
Was die beiden Männer besonders verband, war Fröhlichs Mentorenschaft für Linschinger beim OÖ Kunstverein. Anfang der Neunzigerjahre war Linschinger der erste Fotograf, der dort aufgenommen wurde. Nicht zuletzt deshalb, weil Fröhlich als ältestes Vereinsmitglied enthusiastisch bekundete: „Es ist die richtige Zeit für die Fotografie und somit die richtige Zeit für Linschinger“.
Bereits 1993 realisierte Linschinger eine Hommage an Fritz Fröhlich mit dem Titel „Clownerie“. Als Dank malte Fröhlich seinem Porträtisten damals ein Bild, das in Weyer zu sehen sein wird. Außerdem sind zwei weitere Original-Gemälde von Fröhlich (Leihgabe Familie Grogger) und zwei Fotografien aus der Serie Clownerie ausgestellt.
Zur Eröffnung am Freitag, 3. Februar, um 19 Uhr spricht Elisabeth Mayr-Kern, es musiziert die Sängerin und Liedermacherin Inga Lynch.
Die Schau öffnet bis 19. März jeweils an den Wochenenden (von 11 bis 16 Uhr).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden