Vernissage und Buchpräsentation im Prevenhuberhaus
WEYER. Die Ausstellung von Laura Sperl im Prevenhuberhaus in Weyer wird am 17. November eröffnet und ist anschließend bis 14. Jänner samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr zu sehen.

Die Vernissage am Freitag, 17. November, beginnt um 19 Uhr, dabei wird auch das Buch Noon präsentiert. Elisabeth Mayr-Kern spricht die einleitenden Worte
Laura Sperl (35) arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Performance, Tanz und Zeichnung. Fasziniert von der Sonne, greift sie immer wieder auf grundlegende fotochemische Prozesse zurück, die Fotografie, Haut, Landschaft, Licht und Zeichnung miteinander verflechten. In Kontaktbelichtungen wie zum Beispiel Fotogrammen oder Cyanotypien lässt sie Körper, Zeichnungen oder Umgebung in den Bildträger einschreiben.
Zwischen einem konzeptuellen, performativen und poetischen Zugang entwickelt sich der Körper zu einem zentralem Motiv. Ein Körper, der Ausführender und Objekt zugleich ist. Ein Körper, dessen Oberfläche selbst als Bildträger und lichtempfindliches Medium fungiert. Fragen von Veränderungsprozessen werden aufgeworfen und quer durch die Medien verwoben.Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Laura Sperl widmen sich der Grenze, die den Mensch von der Umgebung und den anderen trennt: der Haut. Eine Grenze, die sie in Frage stellt und ihre Fragilität, Durchlässigkeit und ihr Verwobensein mit der Psyche erforscht. In einem unermüdlichen Prozess der Selbstreflexion geht sie dem Zusammenspiel von Immaterialität und Materialität nach. Die Immaterialität des Lichts wird in dem Augenblick verfestigt, in dem es auf Material trifft.
In der Fotografie entsteht in diesem Moment ein Bild. „Ich möchte diese Körperlichkeit und vermeintliche Abgeschlossenheit sezieren, aufblättern und mich zwischen das Bild begeben“, so Laura Sperl.


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