Schwarzhumoriger Rap im Röda
STEYR. Monobrother hat im vergangenen Herbst sein viertes Studioalbum auf den Markt gebracht. Am Freitag, 23. Februar, gastiert er um 21 Uhr im Kulturhaus Röda.

„Mir geht’s um die Menschen“ heißt das neue Album des Wiener Rappers - was nach dem hohlsten aller Polit-Slogans klingt, versteht der 37-Jährige als die Utopie einer lebenslangen Kabane im Gänsehäufel für alle.
Die Menschen, die Monobrother in schwarzhumoriger Rollenprosa charakterisiert, könnten allesamt einer Deix-Collage entsprungen sein – es sind Karikaturen des autoritären Kleinbürgers. So rechnet etwa der Anti-Sommerhit „The Bill Please!“ mit dem „gottgegebenen Recht“ des weißen Europäers auf Urlaub im Krisengebiet ab.
Eintritt ab 16 Euro, Vorverkauf: Röda, kupfticket.com/shops/kulturverein-roeda
Der Support des Abends kommt von Fellowsoph & Edi Flaneur.


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