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STEYR. Christian Schacherreiter bringt die etwas andere Biografie am Dienstag, 12. März, um 20 Uhr mit ins Kulturzentrum Akku.

Christian Schacherreiter (Foto: Ludwig Pullirsch)
Christian Schacherreiter (Foto: Ludwig Pullirsch)

Jakob Weinberger ist hingerissen, aufgewühlt, begeistert: Der junge Musikstudent erlebt am 18. Dezember 1892 in Wien die Uraufführung von Anton Bruckners Achter Sinfonie. Überwältigt von dieser für ihn völlig neuen Klangwelt, steht für Jakob nach diesem Abend fest: Er will Bruckners erster und einziger Biograf werden. Akribisch sammelt er fortan alles, was er über den bewunderten Meister finden kann.

Jakob reist nach Linz, verbringt einige Wochen im Stift St. Florian, steht vor Bruckners Geburtshaus in Ansfelden, verfolgt die Aufführungen neuer Werke. So entsteht im Laufe von drei Jahren ein widersprüchliches, rätselhaftes Künstlerporträt zwischen Genialität und Provinzialität, künstlerischer Kühnheit und kleinlicher Unsicherheit, tiefster Frömmigkeit und ständiger Sehnsucht nach jungen Frauen … Eines Tages steht Jakob dem alten, von schwerer Krankheit gezeichneten Meister gegenüber – und muss erfahren, dass er nicht der Einzige ist, der an einer Bruckner-Biografie arbeitet. Was tun?

Romanbiografie

In „Bruckner stirbt nicht“ verbindet Christian Schacherreiter die Form der Künstlerbiografie mit dem klassischen Bildungsroman. Denn in den Jahren, in denen Jakob an seinem Werk arbeitet, muss er auch die Weichen für sein eigenes Leben stellen.

Tickets: Tel. 0664 73115620

Infos: www.akku-steyr.com


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