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STEYR. „Hundert Wörter für Schnee“ heißt das heuer erschienene Buch, mit dem der bekannte oberösterreichische Autor am Freitag, 7. März, um 20 Uhr die Kulturadresse Färbergasse 5 in Steyr besucht.

Franzobel (Foto: Julia Haimburger)
Franzobel (Foto: Julia Haimburger)

Im Herbst 1897 bringt der US-Abenteurer Robert Peary sechs Inughuit, so der Name der im Norden Grönlands lebenden Menschen, auf einem Dampfschiff nach New York. Untersucht sollen sie werden, vor allem aber ausgestellt und hergezeigt. Vier von ihnen sterben schnell an Tuberkulose, einer wird zurückgebracht – der neunjährige Minik aber bleibt. Seine Geschichte – Taufe, Schule, betrügerischer Pflegevater, Flucht – sorgt für Schlagzeilen. In Franzobels neuem Roman wird Minik nicht nur zum Spielball zwischen der zivilisierten amerikanischen Kultur und der angeblich primitiven eines Naturvolkes. Sein Schicksal ist ein Heldenlied auf den Überlebenskampf eines beinahe ausgestorbenen Volkes, das bewiesen hat, wie der Mensch selbst in der unwirtlichsten Gegend überleben kann. Tickets zur Lesung in Steyr: Tel. 0664 73115620


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