Westspange: Gegner sprechen von „Entlastungs-Schmäh“

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Robert Hofer Robert Hofer, Tips Redaktion, 15.04.2015

Steyr. Der Verein Grüngürtel statt Westspange wehrt sich gegen das 30-Millionen-Euro-Projekt.

Mit Stolz haben Vertreter von ÖVP, SPÖ und FPÖ die Pläne für die Steyrer Westspange präsentiert, die spätestens bis 2021 gebaut und eine Entlastung für den innerstädtischen Verkehr bringen soll. Vor allem Anrainer der sogenannten Schleichwege wie der Feld- und die Staffelmayrstraße werden von der neuen Umfahrungsstraße profitieren. „Es gibt eine satte politische Mehrheit für die letzte große Umfahrung, die Steyr braucht“, betont Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ).Von einem „Entlastungs-Schmäh“ sprechen die Mitglieder des Vereins Grüngürtel statt Westspange. „An der Ennserstraße kurz vor dem Kreuzungspunkt mit der Westspange wird sich der Verkehr um etwa 10.000 Fahrzeuge pro Tag, also um 42 Prozent, steigern. Eine Katastrophe für Gleink“, sagt Vereinsobmann Alfred Rieger. Er und seine Mitstreiter fordern die Einstellung der weiteren Planungen und Aktivitäten für den Bau der Steyrer Westspange. „Stattdessen sollten die Steuergelder für eine vernünftige Verkehrsregulierung auf den bestehenden Straßen eingesetzt werden“, fordert Rieger.Daten & Fakten Steyrer Westspange - B122b Länge: 4,1 KilometerVerlauf: Von der Ennserstraße (Bauhaus) zur westlichen Stadtgrenze (Bereich Firma BMD)Kosten: ca. 30 Millionen Euro (90 Prozent Land, 10 Prozent Stadt)Umsetzung: in der nächste Legislaturperiode bis 2021; die Bauzeit beträgt etwa zwei JahreErrechnete Verlagerung: 13.000 Fahrzeuge aus dem Steyrer Zentrum
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