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STEYR. Das Töpfern ist die große Leidenschaft von Alois Pelzguter. Sein Atelier hat der pensionierte Steyrer im malerischen Dunklhof.

Alois Pelzguter in seiner Werkstatt im Dunklhof
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Vor zehn Jahren warf ein schrecklicher Unfall Alois Pelzguter völlig aus der Bahn. Sein Sohn starb bei einem tragischen Zugsunglück in Trattenbach. „Meinen Job als Lkw-Fahrer konnte ich nicht mehr ausüben, ich ging schließlich in Frühpension“, erzählt der heute 59-jährige Steyrer, der am Tabor wohnt. Täglich führt ihn der Weg in den malerischen Dunklhof in der Gleinkergasse. Dort hat er sich vor fünf Jahren einen kleinen Raum gemietet und verbringt mit seiner Lebensgefährtin Christine, die ebenfalls künstlerisch tätig ist, viel Zeit im Dunklhof.

Gäste willkommen

„Das Atelier ist mein Wohnzimmer, ich genieße hier die friedliche Atmosphäre“, betont Pelzguter. Das Töpfern sei für ihn mehr als ein Hobby, nämlich eine Berufung. „Ich habe mir alles selbst beigebracht und probiere auch heute noch viel aus.“ Durch einen Bekannten hat der Steyrer vor 28 Jahren das Töpfern entdeckt, hauptsächlich stellt er Raku-Keramik, Steinzeug und Porzellan her. Durch die Lage seines Ateliers im Steyrdorf kommt er mit vielen Touristen aus aller Welt ins Gespräch. „Krüge und Schüsseln von mir stehen schon in Kanada oder Neuseeland“, sagt Pelzguter. Wer sich für das Töpfern interessiert, kann beim Künstler jederzeit vorbeischauen.


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