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STEYR. Im Herbst wird die Hanggarage in der Dukartstraße fertiggestellt sein. Dadurch ergeben sich neue Gestaltungsmöglichkeiten am Stadtplatz.

Der Stadtplatz soll attraktiver gestaltet werden.
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Dass Autofahrer auf der Suche nach Parkplätzen in mehreren Spuren den Steyrer Stadtplatz verstopfen, soll schon bald der Vergangenheit angehören. Eine neue Verkehrsführung wird ab Anfang 2018 getestet. Die Details werden heuer ausgearbeitet. „Dieses Thema wird uns 2017 sicher beschäftigen“, sagt Stadtchef Gerald Hackl (SPÖ) beim Bürgermeisterempfang.

Fußgängerzone wächst

Fest steht bereits, dass die Kaigasse, die vom Stadtplatz auf den Ennskai führt, für den Autoverkehr gesperrt wird. Damit kann die Fußgängerzone aus der Enge Gasse ein Stück weiter Richtung Stadtplatz (ca. bis zum Café Hohlrieder) rücken. Den Ennskai wird man künftig nur noch über die Zieglergasse erreichen. „Für den Stadtplatz ergibt sich der Vorteil, dass es nur noch eine Spur hinein und eine Spur hinaus geben wird“, sagt Hackl. Die Abfahrt vom Stadtplatz wird über das Neutor führen, die bisherige Einbahnregelung am Grünmarkt aufgehoben.

Eng, aber machbar

Die Zieglergasse und der Ennskai (Parallel-Parkplätze fallen weg) sind zwar eng, ein Gegenverkehrsbereich aber durchaus machbar. „Dass hat eine Verkehrsuntersuchung bereits bestätigt“, sagt Mobilitätsstadtrat Reinhard Kaufmann (Grüne). Die Umkehrstelle am Stadtplatz wird wohl dort bleiben, wo sie jetzt ist. Dafür könnten die Parkplätze an den Seiten mehr in die Mitte rücken. „Es gibt Vorschläge aus den verschiedensten Richtungen. Die gilt es in den nächster Zeit zu diskutieren“, so Kaufmann. Ein Mehr an Organisation wird es aber wohl am Stadtplatz brauchen. „Dennoch sollten wir uns die natürliche Begegnungszone ohne viel Regeln erhalten. Das hat bisher gut funktioniert.“

Begegnunszonen

Das Stadtmarketing arbeitet schon seit einigen Monaten an Konzepten für Begegnungszonen und hat sich dafür Experten wie die Logistikabteilung der Fachhochschule Steyr und einen Architekten mit ins Boot geholt.


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