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STEYR. Tausende Besucher waren bei der Eröffnung des Fußgängersteges über die Enns und der Stadtplatzgarage dabei.

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Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) dankten den privaten Investoren rund um Leopold Födermayr und Robert Hartlauer für Engagement, Willen, Mut und Durchhaltevermögen. Immerhin hatte die Vorlaufzeit für das Neun-Millionen-Euro-Großprojekt fünf Jahre gedauert. „Wir bleiben nicht stehen, die Zukunft der Innenstadt muss weiter gestaltet werden“, betont Hackl.

Großes Interesse

Der Andrang zum Eröffnungsfest war groß. Tausende Steyrer waren gekommen und drängten sich über den 100 Meter langen Steg hinüber zur neuen Garage mit 260 Parkplätzen. Hauptthema bei den Gästen war einmal mehr die Rost-Optik von Fußgängerübergang und Garage. Während die einen von passt perfekt zur Eisenstadt oder genial sprechen, halten andere den Anblick für wenig gelungen bis hässlich.

Steyr ist gespalten

Dass Steyr in dieser Frage gespalten ist, zeigt auch eine (nicht repräsentative) Tips-Umfrage auf Facebook mit 273 Teilnehmern und über 50 Kommentaren. 48 Prozent finden die Rost-Optik toll, 52 Prozent voten bei „Das soll schön sein?“

Probebetrieb zeigt Schwächen

Mit der Eröffnung des Großprojektes ist am Stadtplatz auch eine neue Verkehrsführung in Kraft getreten. Auf der Rathaus-Seite rückten etwa die Parkplätze mehr Richtung Mitte. „Das erste Durcheinander wird sich vermutlich noch deutlich verringern. Wir werden in den nächsten Monaten das Feedback der Steyrer und der auswärtigen Besucher sammeln“, sagt Mobilitätsstadtrat Reinhard Kaufmann (Grüne).


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Gastuser
Gastuser
20.11.2017 14:46

Rost-Optik

Absolut häßlich! Das sieht aus, als hätte unsere schöne Stadt Steyr kein Geld für gepflegte Fassaden. Die armen Leute, die gegenüber wohnen und immer auf den Rost der Garagenwand schauen müssen.