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Das OÖ. Rote Kreuz verleiht zum zehnten Mal den „HENRI. Der Freiwilligenpreis“ und holt dabei auch engagierte Arbeitgeber vor den Vorhang.

Foto: ÖRK
Foto: ÖRK

Familie, flexible Arbeitszeiten im Beruf und viele andere Verpflichtungen: Die Gesellschaft befindet sich im Wandel und gerade für berufstätige Menschen wird es immer schwieriger, zeitlich verfügbar zu sein. Doch: Zwei Drittel der rund 700.000 in einem Verein oder einer Organisation freiwillig tätigen Oberösterreicher stehen mitten im Berufsleben.

Immer mehr heimische Betriebe unterstützen das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter. Sei es durch Dienstfreistellungen im Anlassfall, mit dem Angebot flexibler Arbeitszeiten oder auch durch Spenden und sonstige Aktionen. Laut Freiwilligenbericht des Sozialministeriums gewähren vier von zehn Unternehmen Bildungskarenz oder temporäre Freistellungen für das außerberufliche freiwillige Engagement ihrer Mitarbeiter. Sieben von zehn Unternehmen fördern dies durch die Bereitstellung von Sachspenden oder Sponsoring.

Preis für Magistrat

2011 wurde der Magistrat Steyr mit dem Henri ausgezeichnet, u.a. eben als freiwilligenfreundlicher Arbeitgeber (längerfristige Dienstfreistellungen, unbezahlter Urlaub für RK-Mitarbeiter). Daneben wurde der Magistrat aber auch für die sogenannte „Freestyle-Card“ für den Preis ausgewählt. Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren werden dabei animiert, bei unterschiedlichen Vereinen für jeweils einen Tag mitzuhelfen.

Schnell noch bewerben

Unterstützen Sie als Unternehmen das Engagement Ihrer Mitarbeiter für eine bessere Gesellschaft? Dann bewerben Sie sich für den „HENRI. Der Freiwilligenpreis“ bis 4. März. Bewerbungsformulare und weitere Infos gibt es auf www.roteskreuz.at/freiwilligenpreis


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