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Online Redaktion, 28.02.2018 09:17

LINZ/OÖ. Eltern an Sonderschulen in ganz Oberösterreich kämpfen um den Erhalt der sogenannten I-Klassen und bekommen Unterstützung von der Landespolitik.

Foto: APA/Harald Schneider
Foto: APA/Harald Schneider

In Oberösterreich gibt es seit mehr als zwanzig Jahren den Sonderfall der „umgekehrten Integration“: nicht Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Regelschulsystem, sondern Kinder mit und ohne Förderbedarf in Integrationsklassen in Sonderschulen. Aber nur als Schulversuch, der jedes Jahr beantragt werden muss. Durch eine Änderung des Schulorganisationsgesetzes im vergangenen Jahr wurde die Zahl der Klassen, die als Schulversuch geführt werden dürfen, auf maximal zehn Prozent pro Bundesland begrenzt. Damit wären elf von der Schließung bedroht.

Überführung in Regelschulwesen

In Oberösterreich seien die Integrationsklassen an Sonderschulen gut besucht, weil vom Austausch zwischen nicht behinderten und behinderten Kinder alle profitieren, argumentiert die Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz von den Grünen ähnlich wie die Vertreter der anderen Parteien. Das werde sowohl von den betroffenen Eltern als auch den Pädagogen begrüßt. Diese wolle man mit der Resolution unterstützen. Die neue Bundesregierung sollte die rechtlichen Grundlagen für den Erhalt der Integrationsklassen - durch ihre Überführung in das Regelschulwesen - schaffen. Der Vorstoß aller Parteien im Oberösterreichischen Landtag ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grünen wird auch von den dort nicht vertretenen NEOS unterstützt. (apa)


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