Obst auf der Streuobstwiese pflückreif
STEYR. Vor mittlerweile rund neun Jahren wurden auf der Streuobstwiese im Naturschutzgebiet der Unterhimmler Au über 300 Obstbäume mit über 200 verschiedenen Sorten angebaut. Derzeit sind die prächtigen Früchte bereit, gepflückt zu werden.

Mit dem Ziel der Erhaltung heimischer Obstsorten und der Erhöhung der biologischen Vielfalt wurde 2009 die Streuobstwiese geschaffen. Besonders daran ist, dass kein Dünger und keine künstlichen Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Auch die Schädlingsbekämpfung wird biologisch durchgeführt, beispielsweise mit Insektenhotels und Ohrwurmhöhlen. Somit sind die Früchte reines Bio-Obst.
Gut fürs Klima
Die Wiese mit drei Hektar Fläche hat auch noch den positiven Nebeneffekt, dass sie zum Klimaausgleich beitragen kann. Sie filtert den Staub aus der in Richtung Stadt ziehenden Luft und fungiert somit als Frischluftlieferant. Realisiert wurde das Projekt neben der Finanzierung durch das Land und einige Firmen unter anderem auch durch Baumpatenschaften. 2010 erhielt die Stadt Steyr für die Himmlitzer Streuobstwiese auch den Landespreis für Umwelt und Natur.
Erntereif
Die meisten Bäume tragen aktuell Früchte in Hülle und Fülle – Zeit zu ernten. Es ist für alle etwas dabei: von Äpfeln über Birnen und Kirschen bis hin zu den Früchten von Sanddorn und Mispel. „Der Sinn der Streuobstwiese ist es, dass die Leute einfach vorbeikommen und sich das Obst selbst pflücken“, so Naturschutzbeauftragter Günther Grabner.


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