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REGION STEYR. Generell sank zwar zuletzt die Zahl der Einbrüche landesweit, die Tricks der Einbrecher werden dabei aber immer dreister.

Viele Wohnungstüren sind nicht ausreichend gut gesichert. Foto: Weihbold
Viele Wohnungstüren sind nicht ausreichend gut gesichert. Foto: Weihbold

Dass Steyr nicht direkt an der Autobahn liegt, wirkt sich positiv auf die Kriminalitätsstatistik aus. Dennoch kommt es auch in unserer Region immer wieder zu Einbrüchen. Wie zuletzt Anfang Oktober in Waldneukirchen – die Täter gingen dabei recht gewaltsam vor. Laut Polizei passierte es zwischen 18.45 und 20.35 Uhr. Mit einem Schirmständer von der Terrasse schlugen die Einbrecher das Kinderzimmerfenster ein und verschafften sich so Zugang zum Wohnhaus. Sie durchsuchten das gesamte Haus nach Wertgegenständen und stahlen eine Damenhandtasche mit Dokumenten, Geldtaschen und zwei Armbanduhren.

Meist kein Zufall

Oft geht es bei Einbrüchen aber auch recht schnell und vor allem leise. Die Täter werden immer trickreicher und können Wohnungstüren binnen kürzester Zeit öffnen. Wo eingebrochen wird und welches Haus verschont bleibt, ist jedoch zumeist kein Zufall. Gute Verkehrsanbindung, gekippte Fenster, finstere Eingänge, keine Alarmanlage: Es sind Faktoren wie diese, die Einbrecher oft bewusst suchen.

Tipps von Experten

Gemeinsam mit dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ, Brigadier Anton Wachsenegger, und Sicherheitsexperten aus der Region informiert die OÖ Versicherung im Rahmen der „Sicherheits-Tour“, wie man sich präventiv vor Einbruch schützen kann. In Steyr am 24. Oktober im Museum Arbeitswelt.

Aktion „Sicheres Heim“

im Museum Arbeitswelt

Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr

Beginn: 18.30 Uhr

Kostenlos anmelden:

www.aktionsicheresheim.at


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