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Steyrer Panther für die Denkmalpflege
STEYR. Zum 20. Mal ist heuer von der Stadt der Steyrer Panther für Verdienste im Bereich der Denkmalpflege verliehen worden. Ins Leben gerufen wurde die Auszeichnung 1998 vom damaligen Leiter der Abteilung für Alstadterhaltung Hans-Jörg Kaiser.

Seit damals sind 60 „Panther“ überreicht worden. In Steyr gibt es insgesamt mehr als 600 denkmalgeschützte Objekte, damit ist Steyr die Stadt mit der höchsten Denkmal-Dichte Österreichs. Heuer sind drei Familien mit dem Steyrer Panther geehrt worden.
- Ildiko und Josef Steinberger für die Sanierung des Bürger-, Wohn- und Handwerkerhauses Sierninger Straße 61. Das zweigeschossige Eckhaus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert, die spätbarocke Fassade aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Ildiko und Josef Andreas Steinberger haben 2004 begonnen, das Gebäude zu sanieren.
- Gerda und Markus Kainberger für die Sanierung des Hauses Unterhimmler Straße 13. In dem Gebäude, das direkt am Himmlitzer Bach liegt, war bereits im Jahr 1614 ein Kupferhammer eingerichtet worden. In späterer Zeit wurde hier auch Draht gezogen, man stellte auch Sensen und Gewehrteile her. 1863 übernahm der Nägelfabrikant Franz Werndl, Bruder des Industrie-Pioniers Josef Werndl, das Gebäude, das er auch bewohnte. Im Jahr 2015 hat die Familie Kainberger das Haus gekauft.
- Daniel Hilgert für die Fassaden-Restaurierung des Hauses Unterhimmler Straße 13. Hilgert arbeitet seit 1995 als Restaurator, 2013 hat er seine eigene Firma gegründet. Er ist im In- und im Ausland tätig. Auch in Steyr hat Hilgert schon die Fassaden mehrerer Gebäude saniert.


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